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Lokalsport
Panther-Trainer Ellgering nimmt sein Team in Schutz

Düsseldorf. "Jetzt geht es los", riefen die Anhänger auf der gut besuchten Tribüne des Stadions in Benrath, als den Panthern im Spiel gegen Neuling Hildesheim Invaders die ersten Punkte gelungen waren. Das war allerdings erst im zweiten Spielabschnitt, und die Panther hatten da schon 0:21 zurückgelegen.

Die Hoffnungen der Fans der Düsseldorfer Raubkatzen, dass der neue Spielstand von 8:21 der Begegnung eine Wende zugunsten der schwarz gekleideten Panther einleiten würde, erfüllten sich nicht. "Viele individuelle Fehler, die vorwiegend durch die mangelnde Routine meiner Spieler zustande gekommen sind, haben dann in der Folge unsere Aufholjagd immer wieder gestoppt", hatte Cheftrainer Marc Ellgering als Ursache für das Scheitern ausgemacht. Ellgering, im zweiten Jahr Trainer beim Düsseldorfer Traitionsverein, hatte aber auch Stärken bei seiner Mannschaft ausgemacht. "Wir haben 300 Yards Raumgewinn erzielt, die Invaders nur 30 mehr. Das Potenzial zu einem besseren Ergebnis war also eindeutig da. Wir haben besser gespielt, als es das Resultat von 20:51 widerspiegelt", sagt er. Daraus leitet Ellgering auch das Rezept ab, wie in der zweiten Saisonpartie am Sonntag bei den Berlin Adlern erfolgreicher agiert werden soll. "Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir gut gemacht haben. Der Gegner darf nicht durch eigene Nachlässigkeiten aufgebaut werden. Wir müssen das ganze Spiel auf dem Gaspedal bleiben."

Im Vorfeld der Spielzeit haben die Verantwortlichen der Panther die Berliner als eines jener Teams eingestuft, gegen das man zu Punkten kommen kann. Für die Adler ist die Partie gegen die Panther bereits das vierte Saisonspiel. Zwei Niederlagen gegen die Dresden Monarchs und die Berlin Rebels steht ein Auswärtssieg bei den Hamburg Huskies gegenüber. Kick-off bei den von Eric Schramm trainierten Adlern in Berlin ist um 15 Uhr.

(mjo)
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