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Lokalsport
Panther warten auf den ersten Sieg

Düsseldorf. Die Footballer haben nach fünf Niederlagen aus fünf Partien und Schlusslicht der GFL schon vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Am Samstag soll nun ausgerechnet bei den starken Braunschweig Lions der erste Sieg gelingen. Von Manfred Johann

Fünf Spiele und fünf Mal verließen die Footballer der Panther die Plätze als Verlierer und haben als Schlusslicht in der Tabelle der GFL schon vier Punkte Rückstand auf die vor ihnen platzierten Hamburg Huskies und Berlin Adler. Bereits jetzt hat bei den Düsseldorfern das Rechnen begonnen, wie überhaupt noch der Gang in die Abstiegs-Relegation gegen den Ersten der 2. Bundesliga zu vermeiden ist. Möglich wäre das zum jetzigen Zeitpunkt noch. Doch dazu müsste endlich einmal ein Panthersieg her. Und ob der am Samstag ausgerechnet bei den Braunschweig Lions gelingt, erscheint doch äußerst fraglich zu sein. Die Braunschweiger, die sich wegen ihres Sponsors nun New Yorker Lions nennen, wurden seit 2013 dreimal in Folge Deutscher Meister und gewannen vor 14 Tagen zum zweiten Mal in Folge und zum vierten Mal überhaupt den Eurobowl. Die Panther, die die letzte Saison auf dem letzten Platz in der GFL beendeten, warten seit dem April des vergangenen Jahres auf einen Sieg. 16 Niederlagen in Serie kassierten sie seitdem.

Der Vorstand der Panther hatte zwar für die jetzige Spielzeit enorme Anstrengungen unternommen, um das Team wieder konkurrenzfähig zu machen.

Das gelang für den Angriff der Raubkatzen auch weitgehend durch die Verpflichtungen der Amerikaner Clark Evans und Jeremiah Gates. Das Angriffsduo um den Quaterback Evans und den Ballträger Gates vergrößerte die Durchschlagskraft des Angriffs deutlich, zumal der bis dahin etatmäßige Quaterback Manuel Engelmann seine Qualitäten als Passempfänger unter Beweis stellen konnte. Insgesamt 133 Punkte in fünf Partien bedeuten einen Schnitt von mehr als 26 Zähler pro Spiel und können sich durchaus sehen lassen.

Dagegen waren die Auftritte der Verteidigung umso schwächer. In den bislang ausgetragenen Partien machten die Gegner 45 Punkte im Schnitt gegen die häufig überfordert wirkende Düsseldorfer Defense. Diese Quote gibt auch Cheftrainer Marc Ellgering zu denken: "Wir haben in der Abwehr nicht genügend Spieler auf GFL-Niveau. Da helfen eben oft Einsatz und Ehrgeiz nicht, um gegen die Topteams mithalten zu können."

Ein solches Topteam in Deutschland sind die Braunschweiger allemal, auch wenn sie die letzten beiden GFL-Begegnungen nicht gewinnen konnten. Gegen die Berlin Rebels verloren sie 24:30 und gegen die Kiel Baltic Hurricanes reichte es nur zu einem 10:10. Ein Hoffnungsschimmer für die Abwehr der Panther könnte das erstmalige Mitwirken von vier Akteuren sein, die wegen einer früheren Unterschrift bei den Cologne Crocodiles eine Wechselsperre von fünf Spielen absitzen mussten. "Die werden gegen die Lions nicht alleine den Umschwung schaffen", sagt Defense-Koordinator Brian Dobry, "aber es ist ein kleiner Schritt nach vorne, dass wir in der Abwehr weitere Alternativen haben." An der deutlichen Außenseiterrolle der Panther bei den Lions ändert das nichts.

Quelle: RP
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