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Dirk Barnekow
"Pause hätte länger dauern dürfen"

Düsseldorf. Der Trainer des Rollhockey-Bundesligisten TuS Nord über den Saisonstart.

Die Rollhockey-Spieler des TuS Nord präsentierten sich in der vergangenen Saison wieder in stark verbesserter Form. Das Erreichen des Halbfinales war der verdiente Lohn für das Team von Trainer Dirk Barnekow. Vor der morgen beginnenden Saison sprach unser Mitarbeiter Manfred Johann mit ihm.

Freuen Sie sich, dass es nach der Sommerpause wieder losgeht?

Barnekow Von mir aus hätte es mit dem ersten Spiel noch etwas dauern können. Wir haben einige angeschlagene Spieler: Am schlimmsten hat es Kapitän Andy Paczia erwischt, der einen Bandscheibenvorfall hat. Daniel Kutscha hat eine Schulterverletzung, sein Bruder Jan Probleme an der Wade, Jan Dobbratz leidet an einer Rippenprellung. André Beckmann hat noch Trainingsrückstände.

Gibt es denn dann überhaupt noch gute Nachrichten aus Ihrem Spielerkader?

Barnekow Die beste ist, dass alle Spieler aus der Vorsaison noch dabei sind. Auch unsere Nummer eins im Tor, Jan Kutscha, ist geblieben, obwohl er ein gutes Angebot aus Frankreich hatte. Dann bin ich froh, dass Nik Fichtner vom HSV Krefeld zurück nach Unterrath gekommen ist. Ich habe mich sehr für ihn eingesetzt. Für die Verpflichtung eines Akteurs aus dem Ausland fehlen dem TuS die Mittel.

Wie sieht Ihr Saisonziel aus?

Barnekow Wir wollen möglichst weit oben mitspielen. Meister Iserlohn und Vize Herringen machen den Titel unter sich aus. Walsum, Cronenberg und uns sehe ich unmittelbar dahinter, sobald die Verletzungsprobleme behoben sind.

Gibt es in der Liga Änderungen?

Barnekow Es gibt keine Unentschieden mehr wie bisher. Bei Gleichstand geht es weiter mit Verlängerung (2 x 5 Minuten) und gegebenenfalls Penalty-Schießen. Insgesamt werden drei Punkte verteilt. In den Play-offs soll eine Entscheidung immer in zwei Spielen fallen Und unsere Heimspiele werden nun immer um 18 Uhr angepfiffen.

Was ist zum Saisonstart bei der RESG Walsum zu sagen?

Barnekow Walsum hat das Karriereende von Kapitän Philip Kluge und den Weggang von Javier Jimenez gut kompensiert. Unter den geschilderten Umständen fahren wir als Außenseiter nach Duisburg.

Quelle: RP
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