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Lokalsport
Pesch rückt in das Rampenlicht

Düsseldorf. Das Eigengewächs vom TV Kalkum-Wittlaer überzeugt bei seinem Debüt. Von Christoph Zabkar

Eine Mischung aus jungen Talenten und gestandenen Spielern - mit dieser Marschroute wollte Giuseppe Montalto in der Fußball-Oberliga bestehen. Seiner Devise blieb der Trainer des TV Kalkum-Wittlaer treu und gab immer wieder Nachwuchskräften die Chance, sich in der fünfthöchsten Spielklasse zu beweisen. So auch in der Partie gegen den Liga-Primus Wuppertaler SV vergangene Woche, als der 19-jährige Nico Pesch erstmals in der Startformation stand.

Das 2:0 dürfte am Ende eine Art Genugtuung gewesen sein, auch wenn es zum Klassenerhalt nicht gereicht hat. Auf die Frage hin, ob der TVKW dennoch die richtige Marschroute eingeschlagen hat, antwortete Montalto: "Eigentlich hatten wir das beste Beispiel vor uns, denn auch Wuppertal spielt mit einem Mix aus Erfahrung und jungen Spielern. Diese besitzen zum Großteil eine andere Qualität, aber es ist sicher ein guter Weg", erklärte der Coach. Es sei der große Mangel an Erfahrung gewesen, der den TVKW zwölf bis 15 Punkte gekostet hätte. Doch eben jene lässt der Italiener seine Spieler frühzeitig sammeln. Pesch, der eigentlich noch in der A-Jugend spielt, dürfte einer der großen Hoffnungsträger für die Zukunft sein.

In der Leistungsklasse hat der Goalgetter in 25 Spielen 31 Treffer erzielt. Doch nicht nur wegen dieser überragenden Quote glaubt Montalto an seinen Schützling: "Nico ist ein Spieler mit Zukunft. Er bringt ein großes Durchsetzungsvermögen mit. Wenn er sich im Seniorenbereich entsprechend weiterentwickelt, hat er das Zeug dazu, in größeren Regionen mitzuspielen", mutmaßt der Coach. Mit dem Startelfdebüt gegen Wuppertal im Paul-Janes-Stadion habe Montalto den Youngster komplett überrascht. "Er hat sich sehr gefreut und nach dem Spiel sogar bei mir bedankt."

Eine weitere Einsatzchance könnte der Senkrechtstarter bereits morgen bekommen, wenn der TVKW im vorletzten Heimspiel den Tabellendritten TV Jahn Hiesfeld empfängt (15.30 Uhr, Grenzweg). Für seinen Verein wäre es vor allem ein großer Anreiz, die "rote Laterne" abzugeben. Nur zwei Punkte liegt das Düsseldorfer Schlusslicht hinter Mit-Absteiger RW Oberhausen II.

Quelle: RP
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