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Lokalsport
Radprofi Zepuntke hat sich im Team bewährt und feiert

Düsseldorf. Das ist das klassische Schicksal eines Helfers im Spitzen-Radsport: Die nackten Zahlen verraten nicht annähernd, was Ruben Zepuntke bei der "Tour Down Under" in Australien geleistet hat. Platz 102 im Schlussklassement - das liest sich auf den ersten Blick eher unauffällig. Trotzdem flog der 22-jährige Profi aus Düsseldorf hochzufrieden zurück in die Heimat. Sein Fazit nach dem Auftakt-Rennen der Saison 2016: "Meine Leistung war sehr gut. Ich konnte einige neue Watt-Rekorde aufstellen. Das zeigt mir, dass ich auf einem guten Weg bin."

Profitiert haben von Zepuntkes Einsatz alle Kollegen seines Cannondale-Teams. Unter diesen aber besonders Michael Woods. Der Kanadier sorgte bei seinem ersten Auftritt in der "World Tour" - so nennen die Radsportler ihre höchste Liga - mit Platz fünf in der Gesamtwertung für die größte Überraschung dieser Fahrt über sechs heiße Etappen. In der Mannschaftswertung landete es am Ende auf dem ersten Platz. "Bei einem World-Tour-Rennen das Team-Klassement gewonnen zu haben, ist alleine schon prima", sagt Zepuntke, der heute 23 Jahre alt wird. Dann steht eine kleine Geburtstagsfeier zu Hause an.

Nach ein paar Tagen in Düsseldorf geht's nach Spanien, wo sich Zepuntke den Feinschliff für die europäische Saison holen will. Mit der Teamleitung wird er das Programm für die nächsten Wochen festlegen.

(WB)
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