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Lokalsport
Radsport: Münstermann stürzt vier Mal und wird 18.

Düsseldorf. Per Christian Münstermann (SG Radschläger) gehörte zu den Aktivposten der so genannten "Kleine Friedensfahrt", der 41. Junioren-Etappenfahrt in Cottbus. 119 U19-Fahrer traten auf vier Etappen in die Pedale.

Münstermann wurde 18. mit 45 Sekunden Rückstand auf den Sieger und Platz sechs in der Sonderwertung für den Jahrgang 1999. Damit ist der Radschläger viertbester Deutscher des jüngeren U19-Jahrgangs. Und das, obwohl er gesundheitliche Probleme hatte. "Bis einen Tag vor dem ersten Start war nicht klar, ob ich überhaupt dabei bin. Ich war erkältet", berichtet Münstermann. "Dann habe ich mich aber mit meinem Heimtrainer und dem Trainer des NRW-Radsportverbands dazu entschlossen, die Etappenfahrt mit der NRW-Juniorenauswahl in Angriff zu nehmen, aber nicht voll zu fahren."

Selbst mit 80, maximal 90 Prozent seiner Leistungsfähigkeit kam Münstermann auf die Plätze acht (77,2 km), 18 (Zeitfahren 11 km), acht (60 km) und fünf (123 km). Besonders imponierte der Radschläger auf der Schlussetappe. Auf dem nassen, glitschigen Asphalt hatte er unfreiwillig viermal Bodenkontakt, einmal sogar mit total demoliertem Vorderrad. "Da ich viermal ans Feld ranfahren und zudem das Rad tauschen musste, bin ich sehr zufrieden, dass die Kraft am Ende noch für den Sprint gereicht hat", freute er sich. Von Cottbus aus ging es zum Nationalmannschaftslehrgang nach Frankfurt/Oder.

(tino)
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