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Lokalsport
Rheinische Rebellion in der Rollhockey-Bundesliga

Düsseldorf. Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel übernahm RollhockeyBundesligist TuS Nord die Tabellenführung. Selbst die älteren Anhänger der Unterrather können sich nicht erinnern, ob und wann die Grün-Weißen abgesehen von ihrem bisher einzigen Meisterschaftsjahr 1996/97 dies schon einmal gelungen ist. Kluge Köpfe haben herausgefunden, dass in den zurückliegenden 13 Jahren sämtliche nationale Meistertitel nach Westfalen oder ins Bergische Land gingen und sprechen bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison von einer "rheinischen Rebellion". Nicht unerwartet versucht der neue TuS-Trainer Robbie van Dooren die Begeisterung der Fans aus Unterrath nicht ins Grenzenlose gehen zu lassen.

"Es ist noch eine lange Saison, an deren Ende noch die Playoff-Begegnungen mit möglichen Überraschungen warten", sagt er bei aller Freude über den Bilderbuchstart. Seine Spieler wissen, dass schon das nächste Spiel beim RSC Cronenberg eine schwierige Aufgabe wird. Der 13-malige Deutsche Meister liegt nach drei Partien mit fünf Punkten nur auf Rang sechs. Doch hat er dabei neben einem Sieg zwei Spiele nur knapp nach Verlängerung bzw. Penalty-Schiessen verloren.

(mjo)
 
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