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Lokalsport
Richter fiebert Spitzenspiel in Angermund entgegen

Düsseldorf. Der Tabellenzweite der Handball-Verbandsliga erwartet die HG Remscheid, die seit Dezember ungeschlagen ist.

Neben dem Tabellenzweiten TV Angermund gehört auch die HG LTG/HTV Remscheid in der Handball-Verbandsliga momentan zu den Mannschaften der Stunde und zur dichtgeschlossenen Spitzengruppe, in der zwischen Rang eins und fünf nur drei Punkte liegen. Seit Dezember haben die Gäste des TVA (heute, 18.15 Uhr, Walter-Rettinghausen-Halle) kein Spiel mehr verloren und könnten statt auf Rang fünf auch ganz oben stehen, wenn nicht neben sechs Siegen auch drei Unentschieden zu Buche stünden.

Das Hinspiel endete 26:26. TVA-Trainer Ulrich Richter sagt: "Das wird wieder eine ganz enge Kiste. Remscheid ist lediglich schlecht in die Saison gekommen. Dass die entsprechende Qualität vorhanden ist, um oben mitzumischen, war eigentlich klar." Da bis auf den beruflich verhinderten Fabian Brandenburg das Angermunder Team komplett ist, hat Richter, dank des großen Kaders, für das Spitzenspiel die Qual der Wahl.

Nach einer Reihe von Ausfällen müsste der ART II beim Landesliga-Spitzenreiter MTG Horst Essen eigentlich mit einem knappen Kader auskommen. Da das A-Jugend-Bundesligateam der Rather jedoch ein spielfreies Wochenende hat, hofft der Mannschaftsverantwortliche HaJo Pfeiffer, die Mannschaft mit fünf Talenten ergänzen zu können: "Normalerweise ist Essen Favorit. Falls die A-Jugendlichen das Wochenende jedoch nicht schon anderweitig verplant haben, glaube ich, dass wir mit ihrer Unterstützung mithalten können." Das Hinspiel hatte das Team von Spielertrainer Benny Daser mit 26:27 verloren.

Nach fünf Spielzeiten als Trainer der SG Unterrath möchte Burkhard Räker nach der Saison erst einmal pausieren und sich als frischgebackener Vater der Familie widmen. Bis dahin hat er jedoch noch viel vor: "Mit einem Sieg gegen Uerdingen wollen wir auch rechnerisch den Klassenerhalt endgültig sichern und dann schauen, was nach oben noch geht." Trotz Bestbesetzung weiß er allerdings auch, dass es der Vorletzte der SGU nicht so leicht wie im Hinspiel (37:28) machen wird. Nach einer verkorksten Hinrunde und dem Trainerwechsel im Januar zeigen die Gäste (heute, 18 Uhr, Franz-Rennefeld-Weg) stetig aufsteigende Tendenz.

Nach zuletzt durchwachsenen Leistungen hofft die HSG Jahn/West, im Derby gegen die Fortuna (heute, 18 Uhr, Lewitstraße) zurück in die Spur zu finden. Dies ist gar nicht im Sinne der Gäste, die nach fünf Niederlagen in Folge ihre momentane Durststrecke beenden und ihren Hinspiel-Erfolg (31:25) wiederholen möchten. Nicht nur weil ihm vier Stammspieler fehlen, rechnet Jahn/West-Trainer Markus Wölke mit einer engen Partie: "Derbys sind in dieser Saison nicht unser Ding. Zudem war das Hinspiel eine unserer schwächsten Partien bislang. Von daher müssen wir einiges besser machen, da die Fortuna durchaus eine gute Mannschaft hat."

Bis auf die Langzeitverletzten hat Fortunas Trainer Andreas Laschet alle Spieler an Bord, sieht seine Schützlinge gleichwohl aber nicht in der Favoritenrolle: "Wir zeigen nach einem Leistungstief im Moment wieder aufsteigende Tendenz. So wird es wahrscheinlich auf die bessere Tagesform hinauslaufen."

(hinz)
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