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Lokalsport
Rochusclub hofft auf Cindy Burger

Düsseldorf. Ein Auswärtssieg wäre ein Riesenschritt zum Erhalt der 2. Tennis-Bundesliga.

Das erste von drei Endspielen um den Klassenerhalt in der 2. Tennis-Bundesliga der Damen hat das Rochusclub-Team gegen Lintorf gewonnen. Morgen steht das zweite "Klassenverbleibs-Finale" beim TC Rot-Weiß Wahlstedt an. Für die Gastgeber ist die Partie der letzte Strohhalm, denn mit 0:8 Zählern zieren die Wahlstedter als einziges Team ohne Pluspunkte das Tabellenende. Um noch sicher das rettende Ufer zu erreichen, müsste das Team aus dem Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein seine restlichen drei Zweitligaspiele gewinnen.

"Wenn sie gegen uns verlieren, sind sie raus aus der Zweiten Liga. Deshalb rechne ich damit, dass sie in Bestbesetzung antreten werden. Dass es für uns ein Auswärtsspiel ist, macht die Sache nicht einfacher", erläutert Rochusclub-Coach Thomas Schäck. "Die Wahlstedterinnen können gut Tennis spielen. Vielleicht sind sie sogar stärker besetzt als Lintorf. Es wird jedenfalls knallhart und ein 50:50-Spiel."

Schäck wird seine beste Sechs nicht auf die Wahlstedter Courts stellen können, denn Sina Niketta fällt wegen einer schweren Bronchitis aus, und Ksenia Pronina ist beruflich in Amsterdam. Dafür feiert jedoch Hristina Dishkova, des Rochusclubs offizielle Nummer drei, Saisonpremiere. Sie ist vom studienbedingten USA-Aufenthalt zurück. Ob die Nummer eins, Cindy Burger, für ihren Verein zum Schläger greifen wird, ist ebenfalls noch fraglich. Burger, aktuell auf Weltranglistenposition 173 notiert, spielt beim ITF-Turnier in Brescia (Italien) Einzel und Doppel. Nur wenn die 23-Jährige kein Halbfinale erreicht und ihr Rücken mitspielt, besteht die Chance, dass sie nach Wahlstedt kommt.

"Wir stehen mit Cindy in Kontakt. Wir werden alles daransetzen, sie nach Wahlstedt zu lotsen", erklärt Schäck. "Das wird ganz schwierig, aber die Hoffnung stirbt zuletzt." Die Reise vom Grafenberg in den Norden der Republik werden Valentini Grammatikopoulou, Dishkova, Vanessa Henke, Katalin Marosi, Alice Tesan und Dorit Waligura antreten. Sie wissen um die Verantwortung. "Ein Erfolg in Schleswig-Holstein wäre zwar noch nicht gleichbedeutend mit dem sicheren Klassenerhalt, aber er wäre ein Riesenschritt in die richtige Richtung", betont Schäck.

(tino)
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