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Lokalsport
Rollhockey-Kellerkind Krefeld erwartet den TuS Nord

Düsseldorf. Sechs Spieltage in der Bundesliga liegen für die Rollhockeyspieler des TuS Nord noch vor dem Beginn der Playoffs, dem alljährlichen Saisonhöhepunkt. Nur die allergrößten Pessimisten bei den Unterrathern zweifeln noch daran, dass die Mannschaft von Trainer Dirk Barnekow von einer guten Ausgangsposition in der Tabelle in diese Finalrunde starten wird. Viel spricht sogar dafür, dass der TuS am Ende der diesjährigen Vorrunde zu den Teams unter den ersten Vier gehören und damit in der ersten Runde gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellenabschnitt spielen wird. "Vielleicht können wir noch einen Rang gutmachen", hat Trainer Barnekow gesagt und damit klargemacht, das er seine Schützlinge noch für durchaus steigerungsfähig hält. Die letzten fünf Partien haben die Düsseldorfer allesamt gewonnen und als Viertplatzierter nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Dritten Germania Herringen. Selbst die Spitzenplätze, die Iserlohn und Walsum inne haben, sind noch in Reichweite. Gegen diese beiden Teams müssen die Spieler um Kapitän Andreas Paczia noch in der eigenen Halle an der Eckenerstaße antreten und haben es so selbst in den Händen, in der Tabelle weiter nach oben zu klettern.

Bevor es aber gegen diese Hochkaräter geht, heißt es erst einmal, am Samstag in Krefeld gegen den HSV die nächsten Punkte einzufahren. Auf dem Papier eine klare Sache für den TuS, liegt die Mannschaft aus der Seidenstadt, die nur durch die Aufstockung der Liga erstklassig geblieben ist, nur auf dem drittletzten Platz in der Bundesliga. Im Hinspiel, dass der TuS hoch mit 12:3 gewann, zeigte sich bereits der Klassenunterschied. Trainer Barnekow wird trotzdem warnende Worte an seine Akteure richten. Die Partie der Krefelder, die ihre Punkte ausschließlich zuhause gewannen, sollte eine Warnung sein. Der Tabellenzweite Walsum konnte kürzlich erst in der vorletzten Spielminute den Siegtreffer gegen den kampfstarken HSV erzielen.

(mjo)
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