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Lokalsport
Rollhockey: Schlusslicht Krefeld überrascht den TuS

Düsseldorf. Mit einer faustdicken Überraschung endete das Gastspiel des TuS Nord beim HSV Krefeld in der Rollhockey-Bundesliga. Aus der vermeintlichen Favoritenrolle des Vorjahres-Vierten aus Düsseldorf wurde es nichts, denn der Außenseiter feierte mit 4:3 seinen ersten Saisonerfolg. "Es ist so ziemlich alles schiefgelaufen, was schieflaufen konnte", kommentierte TuS-Trainer Dirk Barnekow die Partie, in der kein Düsseldorfer seine Normalform erreicht hatte. Von Manfred Johann

Eine gewisse Schuld schob Barnekow auch auf den rutschigen Hallenboden, der viel zu häufig die Angriffsversuche der Unterrather zunichtemachte. Allerdings hatte der Coach seinen Akteuren vor der Partie Hinweise zur richtigen Spielweise auf diesem Untergrund gegeben. "Aber daran hat sich kaum einer gehalten", bemängelte er. "Immer wieder wurde es mit Zauberkunststückchen versucht und nicht mit klarem Rollhockey." So gingen die Gastgeber nach sieben Minuten durch David Hausch in Führung. Tarek Abdalla gelang erst kurz vor dem Halbzeitpfiff der Ausgleich zum 1:1.

Dem erneuten Führungstreffer des HSV durch Steffen Freyer (29.) folgte eine umstrittene Schiedsrichter-Entscheidung. Einen Zusammenprall von TuS-Kapitän Tobias Pazia mit einem Gegenspieler werteten die Unparteiischen als Foul des Düsseldorfers. Den fälligen Strafschlag nutzte Krefeld zum 3:1 durch Philipp Greiffenstein. Mit einer Leistungssteigerung gelang den Gästen in der Folge durch Abdalla und Paczia der Ausgleich zum 3:3.

Die Entscheidung in der spannenden Partie fiel durch einen erneuten Strafschlag der Krefelder, der nach einem Foul von Abdalla verhängt wurde. Max Hendricks verwandelete ihn zum 4:3-Endstand. Die Düsseldorfer drängten zwar auf den erneuten Ausgleich, doch der wollte einfach nicht fallen. "Es war für uns wie ein Gruselkabinett. Das HSV-Tor schien wie verhext zu sein", kommentierte Trainer Barnekow kopfschüttelnd.

Quelle: RP
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