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Lokalsport
Rollhockey-Torhüter Kutscha rettet das Remis für TuS Nord

Düsseldorf. Keinen Sieger gab es in der Rollhockey-Bundesliga zwischen dem RSC Cronenberg und dem TuS Nord. Das Duell endete in der Wuppertaler Alfred-Henckels-Halle mit 4:4 (1:3). "Mit diesem Unentschieden kann ich leben", sagte TuS-Trainer Dirk Barnekow. Dessen Torhüter Jan Kutscha war maßgeblich daran beteiligt, dass die Unterrather einen 1:3-Rückstand doch noch in ein Remis verwandeln konnten.

Kutscha lieferte sich dabei ein Duell mit RSC-Topspieler Jordi Molet, das er letztlich eindeutig für sich entschied. Fünf Mal stand der spanische Europokal-Sieger Kutscha alleine bei Strafschlägen oder direkten Freischlägen gegenüber. Nur den ersten davon konnte der Routinier verwandeln. Vier mal triumphierte der Unterrather. Besonders die Paraden bei den letzten beiden Versuchen ließen Kutscha aus Sicht der mitgereisten Düsseldorfer Fans zum Helden des Spiels werden. Da stand es 4:4 und die Uhr zeigte nur noch 32 Sekunden Spielzeit an. Der Unterrather ließ sich von der aufgeheizten Athmosphäre in der Halle nicht aus der Ruhe bringen und ließ den Spanier des Heimteams mit Blitzreaktionen verzweifeln.

Trainer Barnekow freute sich aber auch über eine deutliche Leistungssteigerung des gesamten Teams nach der Pause: "Nach unseren katastrophalen ersten 25 Minuten hat unser Wille, hier nicht mit leeren Händen wegfahren zu müssen, noch ein Unentschieden gebracht." Sicherlich half dabei auch die Rückkehr Kapitän Andreas Paczia nach langer Verletzungspause, der ab dem zweiten Abschnitt beim TuS wieder zum Einsatz kam.

(mjo)
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