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Lokalsport
Rollhockey: TuS Nord geht auch in Walsum leer aus

Düsseldorf. Zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff der Bundesliga-Partie in Duisburg-Walsum wurde den Rollhockeyspielern des TuS Nord endgültig die Vorfreude auf den Nikolaustag verdorben. Die Gastgeber führten 3:2, doch nach deren 15. Teamfoul hatten die Schieddsrichter auf Strafschlag für die Unterrather entschieden.

Daniel Kutscha, der vorher in einer gleichen Situation schon Torhüter Tobias Wahlen zur 2:1-Führung bezwungen hatte (31.), übernahm die Verantwortung, seiner Mannschaft wenigstens noch einen Punkt zu retten. Er wählte die gleiche Ecke wie zuvor, doch das hatte der Duisbuerger Torwart geahnt und wehrte Kutschas harten Flachschuss reaktionsschnell ab. Kurz danach war Schluss, und die Unterrather standen nach der Heimniederlage gegen Cronenberg 48 Stunden zuvor zum zweiten Mal mit leeren Händen da.

Doch dieses Mal war Trainer Dirk Barnekow überhapt nicht enttäuscht von seinen Spielern. "Sie haben heute alles an den Tag gelegt, was ich erwartet hatte. Der Wille zum Erfolg war da, und sie haben attraktives Rollhockey geboten. Ihnen hat in einigen Szenen nur das nötige Glück gefehlt, um sich für ihre gute Leistung zu belohnen", verteilte er ein Pauschallob für sein Team. Herausragend war der Auftritt in der Defensive gewesen. Vor dem gewohnt sicheren Torhüter Jan Kutscha agierten die Akteure um Ersatzkapitän Tobias Paczia, der seinen wegen Verletzung fehlenden Bruder Andreas in dieser Aufgabe vertrat, so konzentriert, dass den Hausherren kein Treffer aus dem Spiel heraus gelang. Sie benötigten für ihre drei Tore zum Sieg deshalb ebenso viele Strafschläge, von denen nach Meinung Barnekows zwei durch zu harte Entscheidungen der Schiedsrichter zustande kamen.

(mjo)
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