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Lokalsport
Ruderclub Germania ehrt seine Athleten

Düsseldorf. Die über dem Rhein untergehende Sonne und das in Kerzenlicht getauchte Klubgelände boten den stimmungsvollen Rahmen, in dem der Ruderclub Germania 1904 seine auf internationaler und nationaler Ebene erfolgreichen Athleten ehrte. Emotional wurde es noch einmal bei den zahlreichen Gästen, als auf einer Leinwand der Endlauf der Weltmeisterschaft im Leichtgewichts-Doppelvierer der Damen gezeigt wurde. Germanin Leonie Pieper hatte dabei in Rotterdam am letzten August-Wochenende mit ihrer Mannschaft die Vize-Weltmeisterschaft errungen.

Leonie Pieper, die mit ihrem Team lange das Feld im Finale angeführt hatte, zeigte sich in der Bilanz auch mit dem Silber-Platz zufrieden: "Unser zweiter Platz war im Ergebnis gegenüber den Dritten deutlich, und die siegreichen Britinnen waren an diesem Tag ein zu starker Gegner." Sie blickt mittlerweile auf die fünfte WM-Teilnahme zurück und will in der kommenden Saison den Erfolg im Einer oder Doppelzweier suchen.

Für die Rennruderer ist die Saison nun zunächst vorbei. Das Training beginnt für sie wieder im Oktober. Bei den obligatorischen Langstreckentests des Deutschen Ruderverbandes stehen dann im November die ersten Auswahlen für die Nominierungen in der kommenden Saison an. Zu der Ehrung auf dem Gelände des Ruderclubs Germania waren für die Stadt Peter Kluth und SSB-Vizepräsident Ulrich Koch gekommen. Dabei sagte Koch: "Die Stadt Düsseldorf ist dabei, die Förderung des Leistungssports auf eine neue Basis zu stellen. Der Ruderclub Germania hat mit seinen Erfolgen dabei einen wohlklingenden Namen und wird sicher auch in Zukunft Unterstützung erfahren."

Quelle: RP
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