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Lokalsport
Ruderer helfen im Kampf gegen Krebs

Düsseldorf. Die Benefiz-Veranstaltung "Düsseldorf am Ruder für Menschen mit Krebs" im Medienhafen findet große Resonanz. Der sportlich federführende RC Germania ist dabei mit 70 ehrenamtlichen Helfern am Start.

80 Teams stellten sich bei "Düsseldorf am Ruder für Menschen mit Krebs" der sportlichen Herausforderung und ruderten im Medienhafen dreimal die Strecke von 250 m. Alle Boote erreichten nicht nur die Ziellinie, sondern trugen maßgeblich zu einem ganz besonderen Tag bei. "Alle in einem Boot gegen Krebs, für das Leben", so lautete die Devise. Kurt Nellessen vom Verein "Düsseldorf am Ruder", Margret Schrader von der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen und Melanie Lack vom Ruderclub Germania freuten sich über die große Resonanz.

Rekordmeldung "Mit der dritten Benefiz-Regatta konnten wir die beiden Vorgängerjahre noch übertreffen, es sind mehr Unterstützer geworden und die Stimmung unter allen Teilnehmern war unübertroffen", sagte Schrader. Rainer Haas vom Universitätstumorzentrum Düsseldorf, Andreas Meyer-Falcke vom Dezernat für Personal und Gesundheit waren ebenso begeistert wie der zweimalige Weltmeister und Olympiasieger Lukas Müller und Sportamtsleiter Pascal Heithorn als sportliche Botschafter.

Am Rande - mitten drin Beim Sport steht sonst das Ergebnis im Fokus, doch auf dieser Regatta war vieles anders. Rund um die Rennen im Hafenbecken tauschten sich an den Ständen die Teilnehmer und Zuschauer aus, unter anderem am Stand der Krebsberatung Düsseldorf, des Florence-Nightingale-Krankenhauses und am Stand des Universitätstumorzentrums Düsseldorf. Am Stand des Sponsors Janssen ging es neben vielen Gesprächen auch noch sportlich zur Sache: Auf Ruderergometern der Germania konnten Besucher für fünf Euro zugunsten der Krebsgesellschaft NRW gegeneinander antreten.

Am Rande - mitten drin II Im Vorfeld, am Rande der Veranstaltung und am Ende waren 70 Helfer vom Ruderclub im Einsatz. Bei den Trainingseinheiten wurden zahlreiche Ausbilder als Steuerleute gebraucht. Zudem mussten die zwölf Vierer hin- und zurückgerudert werden. Während der Rennen halfen fleißige RC-Mitglieder beim Aus- und Einsteigen, sie steuerten die Boote oder ruderten als Ergänzung sogar mit. Auch an Land waren an allen Ecken Helfer im Einsatz. Alle Mannschaften äußerten sich mit vielen Komplimenten über die Trainer und Ruderinnen und Ruderer der Trainingsabteilung, die alle Teams ruderfit gemacht hatten. Allen voran Jan Milles, der zudem alles koordinierte. Die Jugend des Ruderclubs Germania war im Vorfeld der Regatta vier Wochen unermüdlich im Einsatz und hatte auch am Regattatag alles im Griff.

Der Erlös der Regatta kommt der Arbeit der Krebsgesellschaft NRW zugute, die in vielen Bereichen aktiv ist: Zum Beispiel in Kitas und Schulen, um im Rahmen der Hautkrebsprävention gezielt früh anzusetzen und den Schutz junger Haut ins Bewusstsein zu rücken. Für Betriebe bietet die Krebsgesellschaft NRW spezielle Schulungsangebote zur Darm-, Haut- und Blasenkrebsprävention sowie zur Brustkrebsfrüherkennung. Mit Blick auf die Versorgung von Krebspatienten macht sich die Gesellschaft für Behandlungsqualität und psychosoziale Krebsberatung stark.

Das DEL-Eishockeyspiel der DEG bei den Nürnberg Ice Tigers war beim Druck dieser Ausgabe noch nicht beendet. Einen Spielbericht finden Sie jedoch im Internet unter der Adresse www.rp-online.de/deg

Quelle: RP
 
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