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Lokalsport
Sassen steht mit einem Fuß im WM-Kader

Düsseldorf. Der 19 Jahre alte Leichtathlet des ART streift in Baden-Württemberg erstmals das deutsche Nationaltrikot über und überzeugt. Von Christoph Zabkar

Die Trainingslager sind beendet und Düsseldorfs Leichtathleten sind unterwegs, um die Früchte ihrer harten Arbeit zu ernten. Dabei haben sich einige der zahlreichen Talente bereits besonders hervorgetan und einen Fingerzeig darauf gegeben, was im Sommer noch alles möglich zu sein scheint. In einem Überblick fassen wir die wichtigsten Ergebnisse zusammen.

Kaarst Bei der Saisoneröffnung in Kaarst bewies Düsseldorfs große Nachwuchshoffnung Maximilian Kluth schnelle Beine und einen starken Arm. Der Youngster absolvierte die 100 Meter der U18 in siegreichen 11,45 Sekunden, und war beim 200-Meter-Lauf (23,40 Sekunden) ebenfalls dominant. Beim Kugelstoßen erreichte Kluth mit 14,53 Metern eine neue Bestleistung. Zudem gewann Joshua Koßmann (TB Hassels) bei den Männern in vielversprechenden 11,10 Sekunden.

Essen Das Sportfest der Germania Überruhr nutzte ART-Vorzeigeathletin Annkathrin Hoven und zeigte ihrer Konkurrenz in gleich vier Disziplinen die Grenzen auf. In der W15-Riege gewann sie im 100 Meter-Sprint (12,20 Sekunden), im 300 Meter-Lauf (41,67 Sekunden), im Weitsprung (5,57 Meter) sowie im Kugelstoßen (11,66 Meter). Herausragend war auch das Ergebnis des 14-jährigen Eric Aßmann. Er überwand beim Hochsprung 1,80 Meter und war gemeinsam mit Richard Heit (ebenfalls ART) einer der Top-Athleten.

Duisburg Wurfgewaltig waren die Kreismeisterschaften in Duisburg. In ihrer Paradedisziplin, dem Diskuswerfen, katapultierte U20-Athletin Annina Brandenburg die Scheibe auf 49,55 Meter. Auch im Kugelstoßen ging sie mit 13,01 Metern als Siegerin hervor. Während Kristoffer Kleist (U20) es seiner Teamkameradin gleichtat und ebenfalls seine beiden Wurfdisziplinen dominierte (18,31 Meter mit der Kugel und 52,80 Meter mit dem Diskus), ging es für Simon Hosten hoch hinaus. Der Athlet vom ASC überquerte beim Stabhochsprung die Fünf-Meter-Marke - Platz eins.

Hamm Mit Nachwuchstalent Leonie Hönekopp startete der ART bei den Westdeutschen Staffelmeisterschaften im westfälischen Hamm. Gemeinsam mit der U20-Athletin Hönekopp, Alina Kuß, Djamila Böhm und Julia Borck schnappte sich das 4x400-Meter-Team von Trainer Sven Timmermann in 3:44,14 Minuten Bronze hinter DSHS Köln (3:38,20 Minuten) und Bayer Leverkusen (3:42,27 Minuten). Die U20-Staffel verpasste mit 3:59,18 Minuten zwar das Podest, erreichte dafür aber die DM-Norm recht deutlich (4:05 Minuten).

Pliezhausen In Wüttemberg streifte sich Stefan Sassen erstmals das deutsche Nationaltrikot über. Für die deutsche 4x100 Meter-Staffel ging es in Pliezhausen darum sich für die U20-Weltmeisterschaft zu qualifizieren, was mit einer Zeit von 40,37 Sekunden auch souverän gelang. Der 19-jährige ART-Athlet bekam dabei das Vertrauen geschenkt, als Startläufer den Grundstein für den Erfolg zu legen. Weil der DLV (Deutsche Leichtathletik Verband) von einem der Staffelmitglieder aber zusätzlich die Einzelnorm im 100-Meter-Lauf einfordert (10,55 Sekunden), ist noch ein weiterer Schritt erforderlich, um das WM-Ticket endgültig zu lösen. Bis Ende Juni hätten Sassen und Co. dafür nun Zeit.

Quelle: RP
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