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Lokalsport
SC West: Japanische Zugänge stehen direkt im Blickpunkt

Düsseldorf. In der letzten Trainingseinheit vor dem Spiel gegen ETB Schwarz-Weiß Essen wählte Marcus John einen etwas ungewöhnlichen Weg. Aufgrund der langen Verletztenliste verzichtete der Coach des Fußball-Oberligisten SC West auf das übliche Abschlussprogramm und lud stattdessen zum Bowling ein. "Wir wollen über den Teamgeist zu Punkten kommen", sagte er. Optisch ging die Maßnahme auch auf, und der SCW zeigte sich über weite Strecken überlegen, doch am Ende sollte das Team aus Essen mit 3:1 die Punkte abräumen.

Den Reisebus hatte der SCW abgesagt und fuhr lediglich mit drei Kombis nach Essen. 14 Feldspieler bekam John dann trotzdem zusammen und war mit deren Leistung zufrieden. "Der Gegner wird sich vermutlich die Augen gerieben und gefragt haben, wie er gewinnen konnte", meinte John. Sinnbildlich hatte das 0:1 wohl niemand auf der Rechnung, als sich der SCW nach eigenem Freistoß gnadenlos auskontern ließ.

Anschließend gerieten Düsseldorfs japanische Zugänge vermehrt in den Blickpunkt. Zunächst verursachte Yuto Nakamura einen folgenschweren Elfmeter, der zum 0:2 führte, ehe er seinen Fehler umgehend ausbügelte. Schließlich bereitete Nakamura den Anschlusstreffer seines Landsmannes Shunya Hashimoto vor. In der Schlussphase sah Hashimoto dann Rot, und als SCW-Keeper Koch unglücklich über den Ball trat, war die 1:3-Pleite besiegelt.

(zab)
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