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Lokalsport
SC West zieht ins Achtelfinale ein

Düsseldorf. Nach dem 3:1 im Niederrheinpokal in Kleve ist nun Duisburg Wunschgegner. Von Christoph Zabkar

Julien Schneider, Co-Trainer des Fußball-Oberligisten SC West, absolviert zurzeit in Duisburg-Wedau einen Lehrgang für die B-Trainer-Lizenz. Am Dienstagabend musste der 23-Jährige sein Geschick aber im Niederrheinpokal beim 1. FC Kleve unter Beweis stellen. Dort vertrat er den beruflich verreisten Cheftrainer Marcus John an der Seitenlinie. Für Schneider war es das erste Pflichtspiel als Hauptverantwortlicher im Seniorenbereich, und die Premiere ist ihm geglückt. Mit 3:1 gewann der Favorit seine Auswärtspartie und zog damit ins Achtelfinale ein.

"Das Spiel verlief soweit nach Plan. Wir wussten, dass der Gegner uns im Zentrum unter Druck setzen will, deswegen haben wir die Pressingzone überspielt und sind folgerichtig in Führung gegangen", resümierte Schneider. Einen Doppelpack schnürte dabei "Apo" Keseroglu, ehe Dennis Ordelheide sogar auf 3:0 erhöhte. Für den Angreifer war es ein besonderer Treffer, hatte er doch tags zuvor sein 22. Lebensjahr erreicht. Bedanken konnte er sich für dieses Geschenk bei Dennis Schreuers, der den Ball frei vor dem Klever Torhüter uneigennützig querlegte.

"Das hätten nicht viele gemacht, aber es zeigt einfach den Teamgeist unserer Mannschaft", fügte Schneider an. Gleiches gilt auch für Fabio Forster. Der Mittelfeldregisseur kehrte in Kleve an seine alte Wirkungsstätte zurück, in der er jahrelang als Kapitän fungierte. Entsprechend hatte es vor der Begegnung einige scherzhafte Scharmützel mit den Ex-Kollegen gegeben. "Vor allem mit Trainer Kuczkowski habe ich im Vorfeld einige spaßige Kampfansagen per SMS ausgetauscht", berichtet Forster.

Für den Sportstudenten war der Arbeitstag nach 70 Minuten beendet. "Ich habe mir den Fuß vertreten und wollte daher einem anderen Spieler den Vortritt lassen, der der Mannschaft besser weiterhelfen konnte." Damit blieb nur noch die Frage, wen sich der SCW denn jetzt im Achtelfinale wünscht. Die Antworten waren ähnlich: Einer der großen Fische wie MSV Duisburg oder Rot-Weiß Oberhausen soll her. "Unser Anspruch ist es jedenfalls, eine Runde weiterzukommen", sagt Forster angriffslustig.

Tore: 0:1, 0:2 Keseroglu (14./35.), 0:3 Ordelheide (85.), 1:3 Hühner (90.).

Quelle: RP
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