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Lokalsport
Schmitz will das Publikum zurückgewinnen

Düsseldorf. Der Trainer von Fußball-Landesligist Rather SV war trotz des frühen Klassenerhaltes nicht zufrieden. Von Dennis Hamrun

Obwohl der Rather SV als Aufsteiger in seiner ersten Landesliga-Saison auf souveräne Art und Weise frühzeitig den Klassenerhalt feiern konnte, war RSV-Coach Christian Schmitz alles andere als zufrieden. Vor allem die großen Personalprobleme und der mangelnde Kampfgeist seines Teams zum Saisonende ärgerten ihn. Kein Wunder also, dass sich für ihn zur kommenden Saison einiges beim RSV ändern muss.

Dies lässt sich auch am Kader für die neue Spielzeit ablesen. Denn mit Phillip Younes (FC Mönchengladbach), Alexandri Zissis (SG Unterrath), Maurice Bersch (TuS Gerresheim), Tanur Ismail (Turu Düsseldorf), Asma-Afful Siebler (SF Baumberg), Joseph Ametepe (SSV Gardelegen), Nico Stilger (Germania Ratingen 04/19), Maik Schriever (Rather SV), Niklas Wesseln (GW Nottuln), Jonas Borkowski (SSV Erkrath), Roland Oppong (TSV Eller 04), Marcel Castor (SV Oberbilk), Waldemar Schöner (FC Brünninghausen), Bojan Katic (TSV Meerbusch II), Tom Hirsch (TV Kalkum-Wittlaer) und Darius Ljubic (VfL Leverkusen 04/14) hat Schmitz sich gleich um sechzehn neue Spieler für sein Team bemüht. Aus der alten Mannschaft bleiben ihm hingegen lediglich Andreas Plödereder, Marco Nikolic, David Pira, Timo Ziegler, Nils Freitag, Robert Körber, Ismai Ibrahim, Emre Yeni, Astrit Hyseni, Norman Frey, Simon Atiye, Patrick Werchau und Torwart Dominik De Bellis erhalten.

Damit hat der Coach seinen Kader extrem verjüngt. "Wir wollen uns wieder auf das besinnen, was den Rather SV groß gemacht hat", erklärte Schmitz dabei seine Maßnahmen. "Ich will mit jungen, hungrigen Spielern und über die mannschaftliche Geschlossenheit unser Publikum wieder zurückgewinnen, das wir zuletzt durch leidenschaftslose Auftritte vergrault haben". Auch für die Vergrößerung des Kaders hat Schmitz gute Gründe. "Einerseits sollen die personellen Engpässe aus der letzten Saison unbedingt vermieden werden", sagte er. "Andererseits will ich so für eine gesunde Konkurrenzsituation sorgen". Über das Saisonziel macht sich der Coach indes keine falschen Vorstellungen. "Wir dürfen uns keine Illusionen machen. Der Rather SV wird erst einmal ein Ausbilderverein bleiben", erklärte er entschieden. "Das Ziel lautet daher ganz klar erst einmal Klassenerhalt, auch wenn ich ab und zu gerne mal ein Ausrufezeichen setzten würde".

Um dieses Ziel zu erreichen, wird Schmitz in der Vorbereitung aus den vielen neuen und alten Spieler schnell eine Einheit formen müssen. Viel Zeit bleibt ihm dabei allerdings nicht, denn am 14. August wird bereits die neue Landesliga-Saison eröffnet. Zuvor stehen für sein Team Testspiele gegen den TVD Velbert (Bezirksliga), den TSV Meerbusch II (Bezirksliga), den ASV Tiefenbroich (Kreisliga A), den SV Straelen (Landesliga), den TSV Ronsdorf (Bezirksliga), den SV Schlebusch (Bezirksliga), die SG Holzheim (Bezirksliga) und den OSV Meerbusch (Kreisliga A) auf dem Programm. Simon Atiye, Patrick Werchau und Maurice Bersch werden dabei allerdings verletzungsbedingt erst später in die Vorbereitung starten können.

Quelle: RP
 
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