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Lokalsport
Schneider boxt sich auf Rang zwei

Düsseldorf. In Wismar überzeugte das Box-Talent beim Turnier der olympischen Hoffnungen. Von Manfred Johann

Emil Schneider von der Boxabteilung des TuS Gerresheim nahm am Boxturnier der olympischen Hoffnungen in Wismar teil. Dieses Turnier gilt als das zweithöchste bei den Junioren nach den Deutschen Meisterschaften. Schnelle Beine und richtige Körpermanöver im passenden Moment waren das Mittel, wie Schneider im Halbfinale gegen den starken Schweden Kevin Blom jede Runde gewann und zum Sieger erklärt wurde.

Im Finalkampf musste er sich dem Deutschen Vizemeister der Junioren Nikita Ulyanov geschlagen geben. Hier wirkte er zu unentschlossen, und da er noch in der Kadettenklasse antrat, fehlte ihm auch noch die Erfahrung, um gegen den älteren und stabileren Sachsen die richtige taktische Entscheidungen im Ring zu treffen. "Ich habe zwar den Finalkampf verloren, konnte aber hier in Wismar wichtige Erfahrungen sammeln," zeigte sich Schneider mit seiner Silbermedaille zufrieden.

Mit einigen Nachwuchskämpfern reiste Gerresheims Trainer Steffen Müller zum elften Integrationscup, der vom Bundesligaverein BSK Seelze (Hannover) veranstaltet wurde. Gekämpft wurde dort in allen Gewichtsklassen, angefangen bei den Kindern mit einem Gewicht bis 32 Kilogramm bis zu den Gewichtsklassen bei den Erwachsenen. Unter den mehr als 150 gemeldeten Kämpfern waren auch Bundesligaboxer dabei. Das Motto des Integrationscups lautete: "Sportler verschiedener Nationen kämpfen sportlich im Ring gegeneinander".

Bei den Startern aus Gerresheim hatte Arthur Kühne Pech, dass er nach langer Wettkampfpause bereits im Halbfinale auf den späteren Turniersieger Thomas Aydemir traf. Trotz einer guten Leistung unterlag er mit 2:1-Wertungsrunden. Ebenfalls gut schnitt Kacper Gardyjasz ab. Mit einem Erfolg über den erfahrenen Vincent Völkel aus Thüringen sicherte er sich zunächst den Finaleinzug. Dort traf er auf Kevin Radun vom ausrichtenden BSK Seelze, den das Kampfgericht nach drei Runden vorne sah.

Einen weiteren, aber sehr knappen Sieg für das Team des Veranstalters holte Leon Schellenberger gegen den Düsseldorfer Omar Temurov.

Quelle: RP
 
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