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Lokalsport
Schwarzer Nachmittag für Rath, Benrath und den MSV

Düsseldorf. Alle drei Fußball-Landesligisten verlieren ihre Spiele. Der VfL kommt gegen Amern mit 1:6 deutlich unter die Räder. Von Tobias Dinkelborg und Marvin Wibbeke

VfL Benrath - VSF Amern 1:6. Die Krise des VfL hat sich durch die Klatsche gegen Amern weiter verschärft. Durch die Ergebnisse der anderen Teams wurde Benrath bis auf den vorletzten Tabellenplatz in der Fußball-Landesliga durchgereicht.

Als Mike Neuen kurz vor dem Seitenwechsel binnen weniger Augenblicke die Ampelkarte sah, war das Spiel für die Schlossstädter gelaufen. Denn nach der Pause machten die Gäste die leise Hoffnung der Benrather jäh zunichte, als direkt die ersten beiden Aktionen weitere Treffer bedeuteten. Doch auch vor der Unterzahl ließ der VfL vieles vermissen, was ein Fußballspiel im Abstiegskampf ausmacht. "Wir waren viel zu weit weg von den Gegenspielern und haben es ihnen zu einfach gemacht. Auch mit dem Zweikampfverhalten und der Laufbereitschaft können wir nicht zufrieden sein", sagte Trainer Frank Stoffels. Keeper Pascal Pitzer, der nicht immer den sichersten Eindruck hinterließ, bewahrte den VfL dennoch vor einer zweistelligen Niederlage.

MSV Düsseldorf - SC Kapellen-Erft 1:3. Viele Worte brauchte Mohamed Elmimouni nicht, um seinen Frust auszudrücken. Um genau zu sein, waren es nur vier. "Dumm, einfach nur dumm", schimpfte der Trainer des MSV Düsseldorf nach der im Grunde überflüssigen Pleite gegen Kapellen-Erft. Der Aufsteiger hatte sich einiges vorgenommen, vermochte davon letztlich allerdings nur wenig umzusetzen.

Schon nach 50 Sekunden klingelte es erstmals im Kasten von Emmanuel Anthony, nachdem sich der Keeper selbst einen bösen Patzer erlaubt hatte. So brachte Kilian Lammers die Gäste in Führung und erzielte auch den zweiten Treffer. Anschließend bekam der MSV mehr Zugriff aufs Spiel und kam durch einen verwandelten Elfmeter von Mohamed Bahuch zurück. Doch es passte ins Bild, dass Tayfun Uzunlar den Ball nach einer Ecke zum 1:3 ins eigene Tor beförderte.

Rather SV - VdS Nievenheim 1:3. "Irgendwie stellt das Ergebnis den Spielverlauf auf den Kopf", bilanzierte Raths Trainer Patrick Michaelis. Denn seine Mannschaft begann ordentlich und zeigte sich aktiv. Was fehlte, war das Herausspielen klarer Chancen. "Bis zum 0:1 hatten wir das Spiel klar unter Kontrolle", sagte Michaelis. Dann traf Ken Akiyama aus dem Nichts. Das Gegentor brachte die Gastgeber aus dem Konzept, es schlichen sich mehr und mehr Fehler ein. Und diese wurden von den Gästen eiskalt bestraft. Die Hausherren brauchten eine Weile, bis sie sich davon erholt hatten. Nach der Pause drängten sie dann nach vorne, doch mehr als der Treffer von Atakan Agca per Freistoß wollte nicht gelingen.

Quelle: RP
 
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