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Lokalsport
Segler sind mit Platz 23 nicht zufrieden

Düsseldorf. Organisatorisch lief alles bestens, aber mit den Ergebnissen blieben die Segler des Düsseldorfer Yachtclubs (DYC) hinter ihren Erwartungen zurück. Das ist das Fazit der vom DYC ausgerichteten Internationalen Deutschen Meisterschaft im 29er (IDM). "Viele Teilnehmer haben sich zum Abschied für die gute Organisation bedankt", erklärt IDM-Organisationsleiter Andreas Vieregge. "Die Wettfahrtleitung war prima, die Jury war prima - es war eine rundum gelungene Regatta." Der Einladung des Deutschen Segler Verbands (DSV) und des DYC zur IDM auf dem Ijsselmeer vor Medemblik waren 79 Zwei-Mann-Crews aus 12 Nationen gefolgt. Die Segler aus Hongkong, Neuseeland oder Australien hatten einen sehr weiten Weg auf sich genommen. Für Yan d'Argenlieu und Nathan Bradley aus Hongkong hat sich die Reise gelohnt, denn sie holten sich den Titel.

Henrik und Ingmar Vieregge, die 29er Crew des DYC haben einen etwas anderen Blick auf die 29er IDM als ihr Vater. Zwar konnten sie als achtes deutsches Boot ihren nationalen Ranglistenplatz bestätigen, aber gesamt Platz 23 entspricht nicht ihren Erwartungen. "Es lief nicht wie geplant. Wir sind nicht in den Rhythmus gekommen", sagt Ingmar Vieregge. "Es war eine Verkettung von kleinen Fehlern. Und wenn du erst einmal zwei Wettfahrten in der Ergebnisliste stehen hast, die dir nicht gefallen, steigt der selbstgemachte Druck." Die IDM war auch die Generalprobe für die 29er Weltmeisterschaft, die vom 22. bis 27. Juli vor Medemblik gesegelt wird. "Doch einer verpatzten Generalprobe folgt eine gelungene Premiere", meint Ingmar Vieregge.

(tino)
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