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Lokalsport
SFD 75 traut sich endlich in die Damen-Oberliga

Düsseldorf. Nach langer Zeit sind in der Basketball-Oberliga der Damen wieder zwei Mannschaften aus der Landeshauptstadt vertreten: Der Vizemeister des vergangenen Jahres, TV Grafenberg, und der Aufsteiger SFD 75. Nach dem zweiten Platz in der vorigen Saison könnten die Grafenbergerinnen nun mit dem Titelgewinn liebäugeln, doch TVG-Spielerin Sabine Bönigk wiegelt ab. "Wir sind zufrieden in der Oberliga und hoffen, auch in diesem Jahr im oberen Bereich mitspielen zu können", formuliert sie. Bis auf Sarah Kroniger sind alle Damen an Bord geblieben. In Wiebke Heiss, die in der vergangenen Saison zwar mittrainiert, aber aus zeitlichen Gründen nicht am Spielbetrieb teilgenommen hat, sowie Ewelina Gottschlich aus München durften die Düsseldorferinnen zwei neue Spielerinnen begrüßen.

Zudem kehren die beiden Center Katja Beldycki und Roxy Kretschmer nach ihren Babypausen wieder zurück. Auch Svenja Zander ist nach ihrer Knieverletzung wieder dabei. Eine Veränderung gab es an der Seitenlinie: Erfolgstrainer Manfred Schwarz hat sich aus dem Basketball verabschiedet. Somit ist Gabi Herrlich, die im Vorjahr schon eingestiegen war, nun die allein verantwortliche Trainerin. Zum Saisonauftakt erwarten die Grafenberginnen in der TG Neuss II (Samstag, 16 Uhr) direkt einen Gegner, der sich als ziemlich harte Nuss erweisen könnte.

Gespannt auf die Saison sind auch die Damen des Aufsteigers SFD 75, die am Samstag (16 Uhr) in der Sporthalle der Realschule Benrath die DJK Südwest Köln empfangen. In der jüngeren Vergangenheit ist einiges passiert. "Dreimal wären wir sportlich aufgestiegen, haben dieses Recht aber nicht wahrgenommen, weil wir auf den Unterbau gewartet haben", erklärt Trainer Frank Wolfgramm. Jetzt ist es soweit: Die U19 wurde Dritter bei der Westdeutschen Meisterschaft, die U15 Regionalliga-Meister.

"Wir haben jetzt sehr viele junge, talentierte Spielerinnen, die wir an den Verein binden möchten. In der Oberliga können wir ihnen eine interessante Perspektive bieten. Dort werden sie viele Spielanteile erhalten", betont Wolfgramm. Im Schnitt sollen immer zwei erfahrene und drei junge Spielerinnen auf dem Feld stehen. "Auch wenn wir dadurch einige Abstriche machen müssen und womöglich einige Niederlagen mehr kassieren: Die Älteren tragen dieses Konzept mit, die Stimmung im Team ist gut", versichert Wolfgramm. "Jetzt müssen wir uns nur noch an die neue Liga gewöhnen. Wenn am Ende der Klassenerhalt herausspringt, wäre das super."

(cle)
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