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Lokalsport
SFD-Läufer Maximilian Thorwirth siegt mit Köpfchen

Düsseldorf. Während viele Zuschauer bei sommerlichen Temperaturen um die 30 Grad in Richtung Schattenplätze flüchteten, mussten die zahlreichen Leichtathleten im Rheydter Grenzlandstadion mitten in der Sonne Bestleistungen zeigen. Immerhin standen für sie die Westdeutschen Meisterschaften auf dem Programm, und auch der Düsseldorfer Maximilian Thorwirth (SFD) hatten trotz schwieriger Bedingungen wie alle anderen Starter nur den Sieg im Sinn.

Am Ende des 1500-Meter-Laufes konnte sich der SFD-Leichtathlet dann auch freuen, in einem taktisch klugen Rennen hatte er mit der Zeit von 3:49,76 Minuten Gold gewonnen. "Ein Westdeutscher Meistertitel ist immer etwas Besonderes, und in Abdi Uya war ein starker Gegner im Feld", sagte Thorwirth, dessen zuvor ausgemachter Kontrahent von Beginn an mächtig aufs Tempo drückte. Allerdings ließ sich Thorwirth nicht dazu verleiten, den stürmischen Beginn des gebürtigen Äthiopiers auf den ersten 300 Metern (in etwa 41 Sekunden) zu kontern. Vielmehr verließ sich der Düsseldorfer auf die eigene Marschroute und führte das Feld dahinter an. Die Taktik des SFD-Athleten ging auf, kurz vor der Zielgeraden kam es zum alles entscheidenden Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem Thorwirth nach der finalen Kurve plötzlich ausscherte und an Hundessa vorbeizog. Entsprechend froh war Maximilian Thorwirth: "Positiv stimmt mich vor allem, dass mein Endspurt wieder da ist. Jetzt will ich die Saison bei den Deutschen U23-Meisterschaften noch vernünftig zu Ende bringen."

(zab)
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