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Lokalsport
Sparta Bilk will wieder zur gefragten Adresse werden

Düsseldorf. Der Fußballverein DJK Sparta Bilk möchte wieder eine beliebte Anlaufstelle für Sportinteressierte in Düsseldorf werden. Die Ideen dazu stellte der großteils neu formierte Vorstand bei der turnusmäßigen Mitgliedversammlung vor. "Unsere Hauptziele sind die weitere Verbesserung der Infrastruktur auf unseren Sportanlagen, eine Steigerung der Mitgliederzahlen, insbesondere im Jugendbereich sowie ein sportlich und kulturell vielfältiges Angebot für alle Altersgruppen", sagte der erste Vorsitzende Christoph Andree, der neben den meisten Vorstandsmitgliedern bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Anfang des Jahres gewählt worden war.

In der sportlichen Rückbetrachtung wurde es als Erfolg verbucht, dass die erste Mannschaft als "Aushängeschild" den Klassenerhalt in der Kreisliga A geschafft hat. Mit der zweiten Mannschaft (Kreisliga C) soll die Zusammenarbeit intensiviert werden. Zeitgleich kümmern sich der neue Jugendobmann Hartmut Ottensmann und sein Team darum, dass in der Jugend wieder ein stabiler Unterbau mit ausreichend Spielern und kompetenten Trainern für alle Altersklassen entsteht. In der abgelaufenen Saison konnten keine B- und A-Jugend für den Spielbetrieb angemeldet werden. Dies soll sich mit einer neu geschaffenen Aufbruchstimmung im Verein bald wieder ändern.

Und tatsächlich hat sich in den vergangenen Monaten schon einiges sichtbar getan auf der Anlage an der Fährstraße: Das Klubheim wurde neu gestrichen, die aushilfsweise als Kabinen-Ersatz aufgestellten Container wurden entfernt und die Umgestaltung des bisherigen Aschen- zu einem Rasenplatz komplett aus Eigenmitteln gestemmt. Die Einweihung erfolgte bei den "Willi-Stommel-Turnieren" an Pfingsten unter anderem mit Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Den Rasenplatz brauchten wir auch vor dem Hintergrund, dass der Aschenplatz durch die Platzkommission des Fußballverbandes Niederrhein für den offiziellen Spielbetrieb gesperrt worden war", sagte Andree.

Ab der kommenden Saison soll die Rasenfläche neben dem bestehenden, aber dringend renovierungsbedürftigen Kunstrasenplatz voll genutzt werden. "Das hilft uns jetzt sehr, denn die steigenden Mitgliederzahlen sowie die notwendige Ausweitung der Vereinskooperationen in den vergangenen Jahren haben mittlerweile zu ernsthaften Engpässen auf den Sportanlagen geführt."

Kooperationen bestehen aktuell mit dem FC Bosporus, der auf der Sparta-Anlage trainiert und spielt, mit den Sportteams der ERGO-Versicherungsgruppe und des benachbarten Landeskriminalamtes sowie mit der Fußballschule "MS Modus", deren Kurse am Nachmittag auf der Anlage stattfinden. Zudem finden mehrmals in der Woche abends Spiele der "Hobbyliga-West" auf dem Platz statt, da drei Mannschaften dort ihre Heimstätte haben.

Für weitere Auslastung sorgen die Schulsport-Kooperationen mit der Max- und der Konkordiaschule, sowie die Platznutzungsvereinbarung mit dem "Kyudo Verein Düsseldorf e.V." (japanisches Bogenschießen). Der Verein hatte mit weiteren erheblichen Anstrengungen einiger Mitglieder die vereinseigene Infrastruktur verbessert oder zumindest erhalten. Die Grenze des Machbaren sei aber nun erreicht. So müssen die Umkleidekabinen dringend renoviert und die Heizungsanlage modernisiert werden. "Wir wollen das Schritt für Schritt angehen, um vor allem in den Stadtteilen Bilk, Unterbilk, Hamm, Friedrichstadt und Carlstadt wieder eine gefragte Adresse zu werden", sagt der zweite Vorsitzende Dirk Vobis.

Vor allem, weil zum Beispiel durch neu geschaffene oder noch im Bau befindliche Wohngebiete eine neue Nachfrage nach nahen Sportangeboten erwartet wird. "Zu diesen Entwicklungen passt ein Sportverein wie Sparta Bilk, der sein Angebot dort bietet, wo die Menschen dies wünschen und nutzen", sagt Vorsitzender Andree.

Quelle: RP
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