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Lokalsport
Sturz verdirbt Deike den Spaß am Bundesliga-Radrennen

Düsseldorf. Robert Deike von der SG Radschläger hatte sich so auf das "Race am Rhein" gefreut. Der 18-jährige Radsportler fuhr im U19-Bundesligarennen genauso wie seine Vereinskameraden Per Christian Münstermann und René Otterbein im "Rose Team NRW" mit. Der Landesverbandstrainer hatte für das Liga-Finale in Düsseldorf und Umgebung die Losung ausgegeben, für Felix Happke (RSV Unna) und Deike zu fahren. Die beiden sind die sprintstärksten der NRW-Auswahl, und auf dem flachen 92-Kilometer-Kurs war mit einer Sprintentscheidung zu rechnen.

Doch bei der zweiten Durchfahrt des Neandertals war Deikes Freude verflogen. "Ich bin gestürzt, und mein Rad war verbogen. So musste ich mit einem Ersatzrad weiterfahren, aber da war der Sattel zu hoch", berichtet er. Otterbein setzte sich als "Lokomotive" vor seinen Mannschaftskameraden, und gleich zweimal fuhren die beiden Lücken zum Feld zu. "Aber ich war entsprechend platt, als ich wieder im Feld ankam. Da war nicht mehr viel mit Zielsprint", sagt Deike. So war Münstermann als 13. bester Radschläger in der Tageswertung.

In der U19-Bundesliga-Gesamtwertung sind 123 Fahrer gelistet. Münstermann steht auf Platz 37, Otterbein auf 64 und Deike auf 79. Aber sie haben auch maximal sieben der zehn Bundesliga-Wertungsrennen mitgemacht. Auch, weil sie wie etwa Münstermann vom Bund Deutscher Radfahrer zur Bahnrad-Juniorenweltmeisterschaft abkommandiert wurden. In der Mannschaftswertung kam das Rose Team NRW mit 183 Punkten auf Platz fünf.

(tino)
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