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Lokalsport
Stuttgart will Handball-Supercup weiterhin austragen

Düsseldorf. Die Handball-Bundesliga will nach dem Supercup zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem THW Kiel am kommenden Mittwoch entscheiden, ob der Wettbewerb auch zukünftig in der Stuttgarter Porsche-Arena ausgetragen wird. "Die Arena ist exzellent und kommt den Bedürfnissen des Handballs sehr entgegen. Wir werden uns nach der Veranstaltung zusammensetzen und gucken, wo wir den Supercup weiter veranstalten können", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann am Mittwoch in Stuttgart. "Wir werden relativ kurzfristig in den nächsten vier, fünf, sechs Wochen eine Entscheidung treffen."

Das Duell zwischen dem deutschen Meister und dem Pokalsieger findet seit 2014 in Stuttgart statt. "Die Voraussetzungen sind gut, die Hallengröße passt. Unser erster Ansprechpartner wird Stuttgart sein. Aber das Interesse anderer Standorte ist groß", sagte Bohmann.

Doch es gibt auch Gründe für einen Umzug in eine andere Stadt. "Mit dem Supercup wollen wir die Saison eröffnen und eine Region begeistern. Das würde eher dafür sprechen, dass wir auch mal woanders hingehen", erläuterte Bohmann. Allerdings schränkte er ein: "Es gibt gar nicht so viele Hallen, die in der Größenordnung antreten und unseren Ansprüchen genügen."

Für die Rhein-Neckar Löwen und Pokalsieger Kiel ist die Begegnung in Stuttgart das erste Pflichtspiel der Saison.

Die Spiele der Fußball-Oberligisten Turu und DSC 99 waren beim Druck dieser Ausgabe noch nicht beendet.

(dpa)
 
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