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Lokalsport
Talent di Sinno für Taekwondo-EM in Sofia nominiert

Düsseldorf. Taekwondo-Bundestrainerin Yeonji Kim nominierte für die noch bis morgen laufende EM in den olympischen Gewichtsklassen in Sofia (Bulgarien) in Ioanna Andreopoulou und Sarah di Sinno gleich zwei Sportwerkerinnen. Allerdings verzichtet Andreopulou, amtierende Juniorinnen-Europameisterin in der Gewichtsklasse bis 49 Kilogramm, auf eine Teilnahme. "Ioanna hatte in diesem Jahr einige gesundheitliche Probleme, hat aber dennoch bei vielen Turnieren gekämpft. Jetzt soll sie sich erst einmal gründlich auskurieren", erläutert Sportwerk-Trainer Inan Tunc.

Genau wie Andreopoulou gehört Sarah di Sinno, die morgen an den Start geht, zu den deutschen Taekwondo-Talenten. Das bewies die 18Jährige auch durch den Sieg bei der deutschen Damen-Meisterschaft, den Luxemburg und den Polish Open. Als Einsteigerin in die Damen-Weltrangliste über 73 Kilogramm hat sich die junge Düsseldorferin bereits auf Position 94 gekämpft. Die deutsche Rangliste führt di Sinno beinahe selbstverständlich an. "Sarah hat in diesem Jahr eine erstaunliche, aber nicht unerwartete Entwicklung hingelegt", sagt Tunc. "Sie soll sich ihre jugendliche Unbekümmertheit so lange wie möglich bewahren. Dann ist sie auch erfolgreich."

Weil bei den Olympischen Spielen je zwei Gewichtsklassen der normalen Wettkampfkategorien der World Taekwondo Federation (WTF) zusammengelegt werden, aus acht Gewichtsklassen bei Olympia also vier werden, startet di Sinno bei der EM in der olympischen Gewichtsklasse über 67 Kilogramm.

(tino)
 
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