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Lokalsport
Teradas Tor reicht dem DSC 99 nicht zum Sieg

Düsseldorf. Im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga verspielt die Elf von Trainer Sebastian Saufhaus in der Schlussphase eine 1:0-Führung. Von Dennis Hamrun und Marvin Wibbeke

DSC 99 - FSV Vohwinkel 1:1. Die Düseltaler haben es verpasst, die Tabellenspitze zu erobern. Das Team von Trainer Sebastian Saufhaus kam trotz einer längeren Führung vor heimischem Publikum nicht über ein Unentschieden gegen den Tabellenführer hinaus.

Dabei entpuppte sich das Spitzenspiel zu Beginn als eine reine Geduldsprobe für die Hausherren. Denn die Gäste gestanden dem DSC zwar über eine lange Zeit hinweg die höheren Spielanteile zu, blieben aber gleichzeitig in ihren Offensivaktionen gefährlich. So musste die Saufhaus-Elf lange Zeit höchste Konzentration in ihrem Offensivspiel aufbringen, wofür sie in der 61. Minute auch belohnt wurde, als Shun Terada eine Hereingabe von Maurice Ryboth mustergültig verwertete.

Dann ließ die Konzentration aufseiten der Gastgeber allerdings mehr und mehr nach, während der FSV immer mutiger wurde. Nur so konnte es in der Schlussphase zu immer mehr gefährlichen Aktionen der Gäste kommen, was Benjamin Cansiz nach einem Freistoß in der 88. Minute durch seinen Kopfball zum 1:1-Endstand auch zu bestrafen wusste. Saufhaus zeigte sich nach dem Abpfiff schwer enttäuscht. "Diese Partie hätten wir nie und nimmer aus der Hand geben dürfen", resümierte er trocken.

Rather SV - SSVg Heiligenhaus 1:3. Der Rather SV musste gegen Heiligenhaus eine unglückliche Niederlage hinnehmen. Das von Trainer Christian Schmitz erwartet enge Spiel entschieden die Gäste erst in der Schlussphase, als die Gastgeber nach der Gelb-Roten Karte für David Pira eine Viertelstunde lang in Unterzahl agieren mussten. Zuvor hatte Robert Körber die Rather mit einem Distanzschuss nach einer Ecke in Führung gebracht. Auf der anderen Seite ließ Heiligenhaus' Torjäger Christian Schuh dem Rather Schlussmann Dominik De Bellis keine Chance. Nach zahlreichen umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen gegen die Hausherren protestierte Schmitz so vehement an der Seitenlinie, dass er auf die Tribüne musste. "Unabhängig von den fragwürdigen Pfiffen gegen uns hätten wir unsere Chancen besser ausspielen müssen. Dann gehen wir nicht als Verlierer vom Platz", haderte Schmitz.

1. FC Monheim - VfL Benrath 4:1. Beim favorisierten Aufsteiger aus Monheim unterlag der VfL am Ende deutlich. In der ersten Halbzeit spielten die Gäste aus einer geordneten Defensive heraus und standen hinten sicher. Dennoch waren die Gastgeber spielbestimmend. Die Treffer fielen erst nach dem Seitenwechsel. Kapitän Swan Oehme brachte die Gäste etwas überraschend in Führung. Doch der Treffer, der Benrath eigentlich in die Karten spielen sollte, brachte keine Sicherheit - im Gegenteil. Binnen acht Minuten erzielten die Hausherren drei Treffer und drehten das Spiel zu ihren Gunsten. Anschließend hatten die Benrather noch einige Chancen, um zumindest den Rückstand zu verkürzen. Doch diese blieben ungenutzt. "Ich kann mir nicht erklären, wieso wir nach dem Führungstreffer diesen kurzen Blackout hatten. Insgesamt ist der Sieg für Monheim aber verdient", resümierte Trainer Frank Stoffels.

TV Kalkum-Wittlaer - VSF Amern 0:2. Für den TVKW gibt es weiterhin kein Erfolgserlebnis zu feiern. Im Gegensatz zu den Auftritten der vergangenen Spieltage präsentierte sich die Elf von Trainer Holger Sturm gegen den VSF jedoch von Beginn an stärker. Dennoch leistete sich die Defensive auch diesmal einen fatalen Fehler, als sie Amerns Maximilian Gotzen viel zu viel Platz ließ. So mussten die Orange-Gelben schon früh einem Rückstand hinterherlaufen. In Hälfte zwei bot sich den Zuschauern dann ein ähnliches Bild. Wieder nahmen die Hausherren das Heft in die Hand, wieder fehlte ihnen im Abschluss das nötige Quäntchen Glück. Als sie dann kurz vor dem Abpfiff alle Kräfte nach vorne warfen, nutzten das die Gäste für die Entscheidung. Für Sturm gab es dennoch etwas Positives. "Die Mannschaft hat gezeigt, dass trotz der Tabellensituation noch Leben in ihr ist", sagte er.

Quelle: RP
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