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Lokalsport
Tischtennis: Gold und Silber bei der Rollstuhl-EM

Düsseldorf. Borussias Rollstuhl-Bundesligaspieler Thomas Schmidberger ist neuer Europameister. Zum zweiten Mal nach 2013 erklomm die Nummer zwei der Welt den Thron im Einzel. Für Teamkameradin Sandra Mikolaschek funkelt die Medaille silbern, nachdem ihr Siegeszug erst im Finale gestoppt wurde.

Schmidberger und Mikolaschek spielten im slowenischen Lasko ein überragendes Turnier und marschierten überlegen ins Endspiel. Auf dem Weg dorthin hatten beide jedoch keine Laufkundschaft zu bezwingen. Mikolaschek schaltete die Nummer 14 (Aleksandra Vasileva/Russland) und fünf (Nada Matic/Serbien) der Welt aus, Schmidberger die auf Position 24 und fünf notierten Vladimir Toporkov (Russland) und Carl Ohgren (Schweden). Den Titel vor Augen, gab es für den 25-jährigen Düsseldorfer auch im Finale gegen den Weltranglistendritten Florian Merrien kein Halten mehr. Mit 3:1 triumphierte Schmidberger über den Franzosen und holte sich die vierte EM-Einzel-Medaille. "Ich wollte unbedingt Gold und habe mir schon Druck gemacht", sagte Schmidberger. "Jetzt bin ich total glücklich darüber."

Für die 20-jährige Mikolaschek reichte es nicht ganz zum ersten Erfolg bei den kontinentalen Titelkämpfen. Sie unterlag im Finale der unangefochtenen Nummer 1 der Welt, Borislava Peric-Rankovic (Serbien), war über Silber aber hocherfreut: "Borislava zu bezwingen ist einfach schwer. Daher bin ich super happy über Silber und darüber, dass ich ein sehr gutes Turnier gespielt habe." Für die junge Borussin ist es nach 2013 die zweite Silbermedaille bei Europameisterschaften.

(tino)
 
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