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Lokalsport
Trainer Aksoy wünscht sich mehr Mut nach vorne

Düsseldorf. Normalerweise lässt Taskin Aksoy keine Gelegenheit aus, sich ein persönliches Bild vom kommenden Gegner in der Fußball-Regionalliga West zu machen. Diesmal musste der Trainer von Fortunas Zweitvertretung jedoch auf den Stadionbesuch verzichten: Der Fußballlehrer nahm unter der Woche an einer zweitägigen Tagung des DFB teil und verpasste dadurch die Partie von Borussia Dortmund II beim Bonner SC (2:2).

Entsprechend musste sich der 49-Jährige bei der Analyse mit anderen Mitteln behelfen. "Ich habe mir das Spiel auf Video angeschaut", verrät er. Was Aksoy dort sah, bestätigte ihn in seinen vorherigen Beobachtungen. "Dortmund ist eine spielstarke Mannschaft, die ausgeglichen besetzt ist und dennoch robust auftritt", erklärt er. Vor allem offensiv gehört die U23 des BVB zweifellos zu den stärksten Teams der Liga. Dafür steht nicht nur die Torgefährlichkeit von Stürmer Hamadi Al Ghaddioui (neun Treffer), sondern auch das variabel agierende Mittelfeld um das technisch versierte Trio Massih Wassey, Michael Eberwein und Marco Hober.

Bleibt die Frage, wie die Düsseldorfer heute (14 Uhr, Stadion Rote Erde) diese Offensivwucht eindämmen wollen. Für Aksoy liegt die Antwort auf der Hand: "Defensiv stabil stehen und bei eigenem Ballbesitz möglichst schnell und mutig nach vorne spielen." Denselben Plan verfolgte der Coach bereits vergangene Woche gegen Alemannia Aachen (1:1). Das Problem damals: Im Umschaltspiel nach vorne lief nicht viel zusammen. Das soll sich in Dortmund nun ändern. "Es geht darum, nicht mit drei Spielern zu attackieren, sondern bestenfalls mit vier oder fünf", erläutert Aksoy. "Defensiv stehen wir bislang recht gut, aber bei eigenem Ballbesitz dürfen wir schon mutiger agieren."

(lonn)
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