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Lokalsport
Turu gewinnt im Elfmeterschießen gegen Repelen

Düsseldorf. Max Nadidai hieß der Mann, der nach 120 Minuten Pokalspiel mit anschließendem Elfmeterschießen von seinen Teamkameraden gefeiert wurde. Der Abwehrspieler des Fußball-Oberligisten Turu hatte nämlich mit dem fünften Strafstoß die Partie beim Landesligisten VfL Repelen zu Gunsten seines Teams entschieden (5:4). Ebensoviele Glückwünsche gingen zu Recht auch an Keeper Tayfun Altin, der gleich den ersten Schuss von Tolga Dügencioglu pariert hatte.

Diese letzten Minuten auf dem Kunstrasen in Moers waren aber auch schon fast das einzig Sehenswerte während der gesamten Spielzeit. Die Hausherren hatten ein Bollwerk vor ihrem Tor aufgezogen, zu dem den Düsseldorfern herzlich wenig einfiel, um es zu überwinden. So waren in der ersten Halbzeit Torchancen auf beiden Seiten Fehlanzeige. In der Viertelstunde nach der Pause spielte Turu dann aber endlich druckvoller und kam prompt zu Torgelegenheiten. Zu Treffern reichte es trotzdem nicht. Entweder waren die Abschlüsse zu schwach oder sie gingen neben das Tor. Erst ein Freistoß von Lutz Radojewski, der aus 20 Metern gegen den Pfosten prallte, sorgte erstmals für richtig Gefahr. Den anschließenden Nachschuss setzte Armin Pjetrovic hoch über das Gehäuse.

Mehr als ein Strohfeuer war dies allerdings nicht. Viel zu schnell kehrten die Oberbilker zu ihrem phlegmatischen Schema zurück. Sie schafften es einfach nicht, gegen einen aufopferungsvoll verteidigenden Gegner ein schnelles und präzises Spiel aufzuziehen. Erst das Elfmeterschießen und sein letzter Schütze Nadidai erlöste die Turu-Spieler und deren Anhang.

(mjo)
 
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