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Turu profitiert von Patzern des Hildener Torhüters

Lokalsport: Turu profitiert von Patzern des Hildener Torhüters
Saban Ferati (li., gegen den Hildener Justin Härtel) erzielte Turus 1:0. FOTO: homü
Düsseldorf. Der Fußball-Oberligist landet mit 3:1 den zweiten Heimsieg der Saison und kehrt auf den fünften Tabellenplatz zurück. Von Manfred Johann

Es war sicherlich keine überragende Leistung, die der Fußball-Oberligist Turu da seinen Fans anbot. Da es am Ende der Partie gegen den VfB Hilden jedoch 3:1 für die Oberbilker hieß, konnte Trainer Frank Zilles damit bestens leben. Da der erst zweite Heimsieg in dieser Saison die Rückkehr auf Platz fünf der Tabelle bedeutete, war der Coach sogar bestens gelaunt. "Ich bin froh, dass wir unseren treuen Zuschauern wieder einmal einen Sieg schenken konnten", fasste er nach dem Abpfiff seine Gemütslage zusammen.

Doch wer weiß, ob Zilles' Stimmung ohne die Mithilfe von Hildes Torhüter Bastian Stube nach den 90 Minuten so gut gewesen wäre? Schon zu Beginn der Partie wäre aus einer Unachtsamkeit Stubes beinahe ein Treffer für Turu resultiert. Als dann das 1:0 fiel, sah er auch nicht gut aus. Einem nicht unhaltbar getretenen Freistoß von Saban Ferati aus zentraler Position am Strafraum sah er tatenlos hinterher (35.). Beim dritten Treffer ließ er einen harmlosen Schuss von der linken Seite abprallen, so dass Satoru Kashiwase mühelos abstauben konnte.

Dieses 3:1 war der Schlusspunkt der aufregendsten Phase dieses Spiels zwischen der 50. und 61. Minute. Begonnen hatte es mit einem von Schiedsrichter Martin Ulankiewicz verhängten Elfmeter gegen die Platzherren. Torhüter Björn Nowickis Eingreifen an der Strafraumgrenze zuvor soll regelwidrig gewesen sein. Hildens Kapitän Stefan Schaumburg verwandelte den Strafstoß sicher, flach in die vom ihm aus gesehen rechte Torecke zum 1:1-Ausgleich.

In den folgenden Minuten schwamm die Abwehr der Düsseldorfer und hatte Glück, dass den Gästen nicht noch ein Treffer gelang. Nowicki hatte großen Anteil daran, als er einen Kopfball von Schaumburg aus kurzer Distanz mit einem tollen Reflex noch zur Ecke lenkte. Aus diesem Eckstoß entwickelte sich dann der schönste Spielzug an diesem Tag mit dem nachfolgenden 2:1 für Turu. Den Hausherren gelang ein Bilderbuchkonter über Ferati und Markus Rychlik, den Letzterer überlegt aus 14 Metern abschließen konnte.

Zilles zeigte Verständnis dafür, dass nicht alle Aktionen seiner Mannschaft gelungen waren: "Nach drei Spielen in acht Tagen hatten einige Spieler müde Beine."

Quelle: RP
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