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Lokalsport
Turu steht vor sportlicher Neuausrichtung

Düsseldorf. Es bahnt sich ein Beben an, und zwar ein ganz gewaltiges. Dem Vernehmen nach verlässt in Kürze die gesamte sportliche Leitung des Fußball-Oberligisten Turu die Kommandobrücke des Klubs - neben dem Funktionsteam von Trainer Dennis Brinkmann auch Sportdirektor Bernd Meinhardt. Die offizielle Bestätigung dieser Gerüchte seitens des Vereins sowie der Beteiligten blieb bis gestern Abend aus, eine finale Entscheidung könnte allerdings am Wochenende fallen.

Daher ist es denkbar, dass Coach Brinkmann morgen im Spiel gegen den VfB Speldorf (15 Uhr, Stadion an der Feuerbachstraße) letztmalig auf der Bank der Oberbilker Platz nehmen wird. Falls es tatsächlich zu einer Trennung kommt, könnte das spätestens zur Rückrunde indes auch zu massiven Veränderungen im Kader führen.

Nun besteht also gegen Aufsteiger Speldorf vermutlich die letzte Gelegenheit, sich noch einmal in dem neuen Anzug zu präsentieren, mit dem die Turu seit der Sommerpause zwanzig Punkte in elf Partien erspielt hat. Doch die Mülheimer sind kein unbekannter Gast. Viele Jahre lang gehörten die Begegnungen gegen die Grün-Weißen zum festen Programm der Turu. Nach der Saison 2014/15 trennten sich jedoch die Wege der beiden Vereine. Speldorf stieg in die Landesliga ab und kehrte erst zur jetzigen Spielzeit wieder zurück.

Nach einem mäßigen Start hat sich der Gast inzwischen bis auf Rang zwölf hochgearbeitet - vor allem dank einer Serie von zuletzt vier Spielen in Folge ohne eine Niederlage.

(mjo/td)
 
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