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Lokalsport
Turus Angriff agiert noch immer viel zu harmlos

Düsseldorf. Es sind so viele Namen auf der Verletztenliste, dass Turus Trainer Frank Zilles sie von einem Zettel ablesen muss. Saban Ferati, Niklas Leven, Lukas Reitz, Dominik Pulina, Patrick Dertwinkel, Anil Ozan, Shkelzen Imeri, Markus Rychlik - sie alle waren beim 1:1 des Fußball-Oberligisten gegen Kapellen nicht dabei. Die Beschreibung, dass die Oberbilker den Eindruck eines Patienten mit ersten Anzeichen einer Besserung zeigten, trifft den Auftritt der Zilles-Elf am besten.

Turu agiert freilich immer noch zu harmlos. "Vier Treffer in fünf Spielen sind einfach zu wenig", meint auch Präsident Heinz Schneider. "Es kann nicht sein, dass ein Stürmer nicht einmal auf das Tor schießt." Die Gegenspieler zu häufig nicht entschlossen attackiert zu haben, gehört dagegen zu den Kritikpunkten von Zilles. In diesem Zusammenhang denkt der Trainer bereits an die Sonntag-Begegnung beim SC Cronenberg. "Die Wuppertaler können ausgesprochen zweikampfstark auftreten. Da müssen wir 90 Minuten dagegenhalten."

Der Aufsteiger aus Wuppertal musste schmerzlich erfahren, dass die Latte in der Oberliga höher liegt als in der Landesliga. Nur drei Punkte in fünf Partien sind zwar nicht viel schlechter als Turus Bilanz (vier). Aber die drei Niederlagen gegen Kapellen, Velbert und Uerdingen mit insgesamt 0:17 Toren haben die Alarmglocken schrillen lassen. Der Weggang des Torjägers Lee-David Korkmaz (21 Tore) konnte bislang nicht kompensiert werden.

(mjo)
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