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Lokalsport
Turus Probleme liegen im Sturm

Düsseldorf. Ein Tipp für das Ergebnis der morgigen Fußball-Oberligapartie SV Hönnepel-Niedermörmter gegen Turu (15 Uhr, Sportplatz an der Düffelsmühle) mutet auf den ersten Blick einfach an, liegt nach dem bisherigen Saisonverlauf doch ein 0:0 einfach in der Luft.

Schließlich treffen die beiden Mannschaften aufeinander, die bislang - abgesehen vom Aufsteiger Cronenberger SC - die wenigsten Tore erzielt haben. Während die Elf von Trainer Frank Zilles lediglich zehn Treffer erzielt hat, ist für Hö-Nie genau ein Tor weniger notiert. Die Offensivschwäche hat natürlich auch Auswirkungen auf die Tabelle, wo die Oberbilker auf Rang zwölf festsitzen. "Wir sind dort angekommen, wo wir nicht hinwollten", meinte Zilles nach dem 0:2 gegen den VfB Homberg am Mittwochabend, der fünften Saison-Niederlage . Die Pleite war zugleich auch das sechste Spiel ohne eigenen Torerfolg. Dazu meinte Zilles: "Wir haben zum Teil ganz manierlich nach vorne gespielt. Aber dann hat uns die Ruhe gefehlt, den freien Mann in der Sturmspitze zu finden."

Der erfahrene Coach steht damit vor einem Dilemma. Denn wie es die Offensivabteilung schaffen will, zukünftig wieder mehr Torgefahr auszustrahlen, steht momentan in den Sternen. So laboriert Turus bester Angreifer Takehiro Kubo (drei Treffer) noch an den Folgen seines Kapselrisse. Robert Norf, Benjamin Schütz und Saban Ferati sind nicht derzeit richtig fit. Patrick Dertwinkel fehlt bereits seit Wochen verletzungsbedingt, Dominik Pulina hat bislang noch kein Spiel im Oberliga-Team bestritten und der aus Schonnebeck gekommene Berkay Öz hat die Erwartungen noch nicht erfüllt. Unterm Strich bedeutet das: Schwere Zeiten für Frank Zilles und seine Mannschaft.

(mjo)
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