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Lokalsport
TuS Gerresheim empfängt Garath

Düsseldorf. Das Team von Coach Jürgen Venner eröffnet morgen die neue Kreisliga-Saison.

Fußball-A-Ligist TuS Gerresheim galt wegen seiner namhaften Zugänge vor dem Start der vergangnen Saison als einer der Meisterschaftsfavoriten. Doch das Engagement von Trainer Enrico Kowski stand von Anfang an unter keinem glücklichen Stern. So gab es gleich zu Beginn eine herbe 2:7-Niederlage gegen den Lokalrivalen Sportfreunde Gerresheim.

Die Mannschaft von der Heyestraße berappelte sich zwar und kam am Ende auch in die Ränge, die man zur Qualifikation zur eingleisigen A-Liga brauchte, doch der Trainer hieß da nicht mehr Kowski, der sein Amt zwischenzeitlich niederlegte, sondern Niko Takirus. Der eigentliche Co-Trainer führte den TuS noch auf den vierten Tabellenplatz und so in die neue Klasse. Dort wird Takirus aber wieder in die zweite Reihe rücken, denn die Mannschaft bekommt mit dem knapp 60-jährigen Jürgen Venner einen neuen, äußerst erfahrenen Übungsleiter.

Venner ist durch seine langjährige Arbeit bei der SG Unterrath und dem DSC 99 im Düsseldorfer Amateurfußball ein bekannter Name. Zuletzt trainierte er den Polizei-SV. "Der TuS hat mich schon nach dem Abschied von Kowski angesprochen. Doch ich hatte dem Polizei-SV mein Wort gegeben, und zu dem stehe ich immer", erklärt er zu seinem Dienstantritt. Zurückhaltend äußert sich Venner zu seinem neuen Team. "Ich werde versuchen, aus den Spielern, die zum Teil in deutlich höheren Klassen gespielt haben, eine Einheit zu bilden und den Zuschauern attraktiven Fußball zu bieten", sagt er, vermeidet aber, einen konkreten Rang zu nennen.

Die Zusammensetzung seines Kaders scheint das durchaus möglich zu machen. In Maurice Bersch (Rather SV), Ibrahim Koulibaly (SV Oberbilk), Kevin Schimanski (Ratingen 04/19 II) und Tarek Ben Larbi (Eller 04 Ü32) haben zwar vier Spieler den Gerresheimer Klub verlassen. Dem stehen aber immerhin fünf Neuverpflichtungen gegenüber, wobei Sven Köppen (1. FC Mönchengladbach) und Christopher Krämer (TV Kalkum-Wittlaer) von ehemaligen Oberliga-Teams zum TuS gestoßen sind.

Eine erste Einordnung der Spielstärke seiner Mannschaft wird Venner bereits morgen (17.30 Uhr, Sportplatz Heyestraße) gegen den Aufsteiger Garather SV erhalten.

(mjo)
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