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Lokalsport
TuS Nord droht das Aus im Rollhockey-Europapokal

Düsseldorf. Als die Rollhockey-Spieler des TuS Nord auf dem Flughafen Venedig auf ihren Rückflug warteten, war die Enttäuschung noch nicht verflogen. Tags zuvor hatten die Unterrather in der ersten Runde des Europapokals beim norditalienischen GS Trissino 3:6 verloren - und bis fünf Minuten vor dem Abpfiff hatten sie einen couragierten Kampf geliefert und nur 3:4 zurückgelegen. Beste Aussichten hätten sie damit gehabt, im Rückspiel in drei Wochen noch zum Gesamterfolg zu kommen.

Doch dann erhielten die Gastgeber einen fraglichen Strafschlag zugsprochen, den sie zum 5:3 verwandelten. Drei Minuten später gelang ihnen sogar noch das sechste Tor. "Abgesehen davon sind wir alle mit unserer Leistung zufrieden", sagte Doppel-Torschütze Tobias Paczia. Er selbst hatte den TuS nach einem 0:3-Rückstand auf 2:3 herangebracht. Zwar zog Trissino nach einer halben Stunde wieder auf zwei Tore weg, doch Tarek Abdalla verkürzte auf 3:4. Für das Rückspiel gab sich Paczia trotz der unglücklichen Schlussphase kämpferisch: "Drei Tore sind im Rollhockey kein unaufholbarer Vorsprung."

(mjo)
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