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Lokalsport
TuS Nord geht als Favorit ins Derby

Düsseldorf. In der Rollhockey-Bundesliga der Herren steht die siebte Runde an, doch die Tabelle bietet ein ziemlich schiefes Bild. So kommt es an diesem Wochenende durch die U20-EM in der Schweiz erneut zu zwei Spielausfällen in der höchsten deutschen Spielklasse. Der Düsseldorfer Vertreter TuS Nord bestreitet so mit seinem Auswärtsspiel beim HSV Krefeld erst sein fünftes Meisterschaftsspiel. Vom Düsseldorfer Klub sind neben Nicole Paczia als Trainerin noch Nachwuchstorhüter Leon Brand bei der EM in der Schweiz dabei. Da der TuS aber in Jan Kutscha und dem älteren Brand-Bruder Luca zwei andere hervorragende Schlussmänner besitzt, kommt für ihn ein Spielverlegung nicht in Frage.

In das Niederrheinderby gehen die Unterrather als klarer Favorit. Zwar hat die Mannschaft von Trainer Dirk Barnekow bereits zweimal in fremden Hallen verloren, aber da waren die Gegner Herringen und Darmstadt von einem ganz anderen Kaliber als die Krefelder. Diese haben nach sechs Partien erst einen einzigen Zähler auf dem Konto, den sie in ihrer Bonhoeffer-Sporthalle gegen Calenberg nach der regulären Spielzeit erkämpft haben. Dem stehen fünf zum Teil deutliche Niederlagen der Seidenstädter gegenüber, zuletzt ein deklassierendes 0:14 in eigener Halle gegen Herringen. Ähnlich wie in der vorigen Spielzeit dürfte der HSV nicht aus der unteren Tabellenhälfte herauskommen. Im Vorjahr wurden die Krefelder Drittletzter und verloren beide Begegnungen gegen den Rivalen aus der Landeshauptstadt (3:12, 2:5).

TuS-Trainer Barnekow beklagt den wegen der vielen Ausfälle fehlenden Spielrhythmus des Teams. Etwas Positives hat er an der zweiwöchigen Pause auch entdeckt: "Da können meine Spieler wenigstens ihre Blessuren auskurieren."

(mjo)
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