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Lokalsport
TuS Nord geht die Puste aus

Düsseldorf. Im Europapokal gewinnt Noisy Le Grand aus Frankreich am Ende mit 9:0.

Nur eine Halbzeit lang konnten die Rollhockeyspielerinnen des TuS Nord ihre Europapokal-Partie gegen Noisy Le Grand aus der Nähe von Paris annähernd gleichwertig gestalten. Dann setzten sich die Gäste mit ihrem laufstarken Spiel deutlich durch und kamen noch zu einem klarer 9:0 (3:0)-Erfolg. Das Halbzeitergebnis wäre erfreulicher ausgefallen, hätten sich die Spielerinnen um Kapitänin Ricarda Schulz zum Ende nicht zwei unnötige Ballverluste geleistet, die die Französinnen zum Ausbau ihrer knappen Führung nutzten.

Auch zu eigenen Treffern hatten die Düsseldorferinnen in dieser umkämpften Phase Chancen. Die ergab sich, als nach einem Bilderbuch-Kombination von Nachwuchstalent Joyce Brusdeilins und Marie Theiler zwei Einschuss-Möglichkeiten boten. Doch die französische Torfrau Lucie Gohet erwies sich da als Meisterin ihres Fachs. Fünf Minuten vor der Pause gab es dann nach einem Foul an Celina Baltes einen indirekten Strafschlag für den TuS.

Das zweite große Talent der Unterratherinnen Franziska Dlouhy hatte Pech und scheiterte am rechten Torpfosten. In der zweiten Hälfte konnte der TuS dann den stark aufspielenden Gästen aus Frankreich nichts mehr genug entgegen setzen, verhinderten durch unermüdlichen Einsatz aber immerhin noch eine zweistellige Niederlage.

(mjo)
 
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