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Lokalsport
TuS Nord kämpft um Einzug ins Rollhockey-Finale

Düsseldorf. Keine Überraschungen gab es in den Viertelfinalspielen um die Rollhockey-Meisterschaft der Herren. Erwartungsgemäß setzten sich in SK Herringen, ERG Iserlohn, RESG Walsum und TuS Nord die vier Erstplatzierten der Vorrunde durch. Für die Unterrather bedeutet das, dass sie im Halbfinale als Vierter auf den Besten treffen, das Team aus Hamm-Herringen.

"Schon wieder Herringen", denkt sich da so mancher Düsseldorfer Rollhockeyfreund. Tatsächlich standen sich die Spieler beider Klubs in dieser Saison bereits dreimal gegenüber: Zweimal in der Bundesliga und einmal im Pokal. In den Ligaspielen setzten sich beide je einmal durch, im Pokal warf der Meister der Spielzeit 2013/14 den TuS aus dem Wettbewerb. Jetzt geht es am Samstag um 16 Uhr an der Eckenerstraße und am Sonntag um 18 Uhr in Hamm weiter.

Das Team des Ex-Trainers der Unterrather, Hans-Werner Meyer, ist zum Saisonende so richtig in Fahrt gekommen. Die Bundesliga-Bilanz von nur zwei Niederlagen in 20 Ligaspielen lässt sich sehen. In den Brüdern Kevin und Lucas Karschau hat man zwei torgefährliche Spieler in den Reihen, die von den 157 Treffern des SK 80 erzielt haben. Dass die Herringer in der ersten Play-off-Runde den SC Calenberg zweimal zweistellig geschlagen und auch die Qualifikation zum Pokalfinale geschafft haben, bestätigt ihre gute Form.

Für TuS-Trainer Dirk Barnekow ist das kein Grund, mit dem erneuten Aufeinandertreffen zu hadern. "Ich freue mich auf das Spiel", sagt er und klingt ehrlich. Die Chancen aufs Endspiel sind seiner Meinung nach ausgeglichen. "Herringen kommt mit Respekt zu uns", meint er und ist sicher, dass seinen Spielern nicht noch einmal so etwas passiert wie im Pokalspiel. Da war der TuS gleichwertig gewesen, hatte dann aber letztlich wegen Disziplinlosigkeiten nach Entscheidungen der Schiedsrichter verloren.

(mjo)
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