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Lokalsport
TuS Nord kommt nur schwer ins Rollen

Düsseldorf. Rollhockey-Bundesligist siegte 5:2 bei der HSG Krefeld. Entscheidende Tore fielen kurz vor Schluss.

Trainer Dirk Barnekow musste nach dem Schlusspfiff der Bundesliga-Partie der Rollhockey-Herren des TuS Nord beim Lokarivalen HSG Krefeld erst einmal tief durchatmen. "Das Ergebnis von 5:2 spiegelt den Spielverlauf nicht richtig wieder", sagte Barnekow nach dem sechsten Sieg der Unterrather in Folge. Tatsächlich waren die Gastgeber in den ersten 25 Minuten zwei Mal in Führung gegangen, und erst kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Tarek Abdalla in Überzahl der Ausgleich zum 2:2-Pausenstand.

Zwar erzielte Abdalla nach Wiederbeginn schnell mit dem 3:2 die erste Führung für sein Team, doch entschieden war die Begegnung damit noch lange nicht. "Ohne Torhüter Jan Kutscha, der heute unser bester Spieler war, hätte es auch enger werden können", sagte Trainer Dirk Barnekow. So aber konnte Abdalla mit seinem dritten Treffer den Vorsprung auf 4:2 ausbauen (35.).

TuS-Torjäger Daniel Kutscha, der schon das frühe 1:0 der Hausherren in der zehnten Minute ausgeglichen hatte, setzte den Schlusspunkt. War er in der ersten Hälfte der Begegnung noch mit einem Strafschlag am Krefelder Torhüter gescheitert, so machte er es sieben Minuten vor dem Abpfiff besser und überwand Krefelds Schlussmann zum 5:2-Endstand. "Von meinen Feldspielern hat keiner seine Bestleistung bringen können", sagte Barnekow, ergänzte aber noch entschuldigend: "Die Bahn hat aber auch einen extrem rutschigen Bodenbelag, mit dem meine Spieler große Schwierigkeiten hatten."

(mjo)
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