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Lokalsport
TuS Nord möchte Anschluss an die Spitze wahren

Düsseldorf. Der Rollhockey-Bundesligist tritt gleich zweimal an.

Auch wenn die möglichen drei Punkte aus der Partie gegen den RSC Cronenberg wegen des Spielabbruchs nicht zustande kamen, haben die Rollhockeyspieler des TuS Nord den Anschluss an die großen zwei aus Herringen und Iserlohn an der Tabellenspitze der Bundesliga geschafft.

Meister Herringen verlor überraschend, Iserlohn war in der Euro-League beschäftigt und in der Liga spielfrei. Ein Punkt trennt die Unterrather nur noch von den Titelaspiraten, und am Wochenende können die Spieler von Trainer Dirk Barnekow noch höher klettern. Gleich zweimal müssen sie dabei in Auswärtsspielen antreten: morgen beim Zweiten ERG Iserlohn und 24 Stunden später in der Sporthalle Hackenberg gegen die IGR Remscheid.

Auf dem Papier ist die Aufgabe beim amtierenden deutschen Meister aus dem Randgebiet des Sauerlands die schwerere. Der Titelverteidiger ist in bislang fünf Partien in der höchsten deutschen Spielklasse noch unbesiegt, konnte aber bei seinen vier gewonnenen Spielen noch nicht so recht glänzen. "Nur die Punkte zählen", meinte dazu Neu-Trainer Jens Behrendt. Der 40-Jährige hat nach zahlreichen Erfolgen als Spieler (unter anderem viermaliger Deutscher Meister und Pokalsieger) das Erfolgsteam der ERG übernommen. Das verfügt in Torhüter Patrick Glowna, Kai Milewski, Sergio Pereira und Nils Hilbertz allein über vier aktuelle deutsche Nationalspieler. Hinzu kommen die bewährten ausländischen Akteure Carlos Nunez, Jorge Fonseca und Andre Costa. Zugang in dieser Spielzeit ist der 30-jährige Amerikaner Troy Sato auf der Torwartposition.

Trotz dieser klangvollen Namen ist das für den TuS kein Grund, sich in der Hemberg-Halle zu verstecken. Das Selbstvertrauen nach vier Siegen in Folge sollte auch groß genug sein. Einen Tag später in Remscheid trifft man auf einen Gegner, der einen miserablen Saisonstart hatte, dreimal verlor und dabei 25 Tore kassierte. Dann aber lief es besser für das Team um Torjäger Yannik Peinke.

Wie bei den meisten anderen Vereinen baut man bei den Zugängen auf Nachwuchsspieler. So auch beim TuS Nord, für den jetzt U17-Nationalspieler Jan Erik Dobbratz spielberechtigt ist.

(mjo)
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