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Lokalsport
TuS Nord steht vor dem Einzug ins Finale

Düsseldorf. Nach dem 3:2-Hinspielsieg im Rollhockey-Halbfinale folgt das Rückspiel in Herringen. Von Manfred Johann

Einmal erst hieß der deutsche Meister im Herren-Rollhockey TuS Nord. Am Ende der Saison 1996/97 feierten die Unterrather ihren bislang einzigen Triumph in der seit 1920 ausgetragenen Meisterschaftsrunde. Seitdem im Jahre 1967 die Bundesliga gegründet wurde, ist der Verein aus dem Norden der Landeshauptstadt ununterbrochen Mitglied in der höchsten Spielklasse Deutschlands. Jetzt, fast 20 Jahre nach dem Titelgewinn, stehen die Spieler von Trainer Dirk Barnekow dicht vor dem Einzug ins Finale, nachdem sie ihre erste Halbfinal-Begegnung gegen den Titelträger von 2014, SK Herringen, mit 3:2 gewonnen haben.

"Soweit ich weiß, wäre dies das erste Mal, dass die Herren-Mannschaft das Meisterschaftsfinale erreicht", meint Mannschaftskapitän Andreas Paczia und verweist darauf, dass beim bislang einzigen Titelgewinn noch nach einem anderen Modus gespielt wurde. Aber dafür muss ein Sieg gegen das Team aus Hamm her - entweder in Partie zwei morgen (18 Uhr) oder aber einen Tag später wieder in der Glückauf- Halle in Herringen (15.30 Uhr).

Die Situation hat sich bei den Westfalen vor dem Halbfinal-Rückspiel noch einmal zugespitzt. Herringen verlor nach der ersten Partie gegen Nord auch überraschend die Pokalfinal-Serie gegen Remscheid. Nach einem Unentschieden im ersten Spiel lag das Team von Trainer Hans-Werner Meier zu Hause bereits mit 3:0 in Führung und schien auf dem besten Weg zum Pokalsieg zu sein. Doch dann unterlag es gegen aufopferungsvoll kämpfende Außenseiter aus Remscheid noch mit 3:7. Es war schon das dritte Mal in Folge in der Meisterschaft und im Pokal, dass die Westfalen eine Finalserie in heimischer Halle nicht für sich entscheiden konnten.

Kann der TuS Nord wegen dieser Misserfolge auf eine verunsicherte SK Herringen hoffen? "Ich glaube, dass sich an den gleichgroßen Chancen der beiden Mannschaften nichts geändert hat", legt sich Paczia fest. Er und seine Mitspieler wollen wie im Hinspiel wieder versuchen, ein frühes Gegentor zu vermeiden. "In Jan Kutscha haben wir den richtigen Torhüter dafür", fügt er an und lobt den TuS-Schlussmann in höchsten Tönen. "Ohne Jan wären wir nicht in dieser guten Position."

Quelle: RP
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