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Lokalsport
TuS Nord tritt im Europapokal in Italien an

Düsseldorf. Fast alle Spielstätten in der Rollhockey-Bundesliga sind für die Herren des TuS Nord nur ungefähr eine Stunde weit entfernt. Länger dauern nur die Fahrten zu den Hallen in Calenberg und Damstadt. Dagegen hat die Mannschaft von Trainer Dirk Barneow am Wochenende in mehrfaches an Kilometern zu absolvieren, um zu ihrem Gegner zu kommen. Im CERS-Europapokal geht es nämlich rund 1000 Kilometer nach Trissino in Norditalien. Auch im Vorjahr war ein italienisches Team Gegner in der ersten Runde des europäischen Wettbewerbs.

Die Unterather hielten sich achtbar, schieden aber dennoch nach einer Niederlage und einem Unentschieden gegen Hockey Sarzana (Toskana) aus. Dass es gegen den diesjährigen Verein Hockey Trissino nicht einfacher werden wird, weiß TuS-Kapitän Andreas Paczia: "Die Italiener sind eine Profi-Mannschaft aus dem Mittelfeld der Serie A, die in der vergangenen Saison den sechsten Tabellenplatz belegte." Einen richtigen Rolhockey-Star hat Trissino in Dario Rigo. Der Altmeister, der dort als Spielertrainer fungiert, hat Titel für das Nationalteam Italiens bei Europa- und Weltmeisterschaften gesammelt.

Zudem stand er bei fast allen großen Topklubs in Europa unter Vertrag. "In der kleinen, engen Halle und wegen der Begeisterungsfähigkeit der Tifosi wird dort die Luft brennen", ahnt Paczia. Er hofft auf seinen ersten Einsatz nach seiner langwiergien Rückenverletzung. Nicht im Flugzeug werden Nik Fichtner und Laritz Scheulen sein.

(mjo)
 
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