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Lokalsport
TuS Nord verliert Rückspiel mit 1:8

Düsseldorf. Rollhockey-Erstligist scheidet in der ersten Runde des Europapokals aus.

Knapp zehn Minuten dauerte der Traum der Rollhockey-Spieler des TuS Nord, im Rückspiel einen Drei-Tore-Vorsprung des GSH Trissino wettzumachen und in die zweite Runde des Europa-Pokals einziehen zu können. Doch am Ende gab es mit dem 1:8 eine ordentliche Klatsche. "Ein zu hoher Sieg", sagte Nord-Trainer Dirk Barnekow und machte seinen Spielern trotz der acht Gegentore ein großes Kompliment: "Jeder hat sein Bestes gegeben und ist an seine Substanz gegangen." Vor allem mit einem stürmischen Beginn, durch den sie nach einem Treffer von Daniel Kutscha sogar mit 1:0 in Führung lagen (8.).

Trissinos Trainer Rogo Dario nahm früh eine Auszeit, in er seine Spieler lautstark auf ihre Fehler hinwies. Die Wirkung blieb nicht lange aus: Zwei Minuten später hatte sein Team die Partie gedreht (1:2). Was dann bis zur Pause und später auch in der zweiten Hälfte folgte, war eine Demonstration von Rollhockey auf hohem Niveau. So lange die Kräfte reichten, ging der TuS Nord das ungwohnt hohe Spieltempo des Profiteams auf der Gegenseite mit.

In den letzten fünf Minuten nahm dann die Überlegenheit des GSH Trissino immer mehr zu. Sie umkurvten die erschöpften und überforderten TuS-Spieler wie Slalomstangen und schraubten das Endergebnis noch auf 1:8 hoch.

(mjo)
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