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Lokalsport
TuS verärgert über Schiedsrichter

Düsseldorf. Beim Pokal-Aus des Rollhockey-Teams sorgen die Referees für Gesprächsstoff.

Drei Szenen mit den gleichen Darstellern entschieden das Rollhockeyspiel im Viertelfinale des DRIV-Pokals zwischen dem TuS Nord und der SK Herringen. 3:1 gewannen die Gäste aus Westfalen - für viel mehr Ärger als die Niederlage sorgte bei Spielern, Betreuern und Zuschauern aber die Gewissheit, vom Schiedsrichter-Duo ungerecht behandelt worden zu sein. Das begann schon in der fünften Minute, als die Unparteiischen Jonas Pink nach einer harmlosen Aktion eine Zwei-Minuten-Strafe aufbrummten.

Zusätzlich bekam Daniel Kutscha wegen Reklamierens eine Zeitstrafe. Die folgende doppelte Überzahl der SK führte schnell zur 1:0-Führung durch den ersten Treffer von Lucas Karschau. Bis in die zweite Halbzeit hinein blieb es in der völlig ausgeglichenen Partie bei diesem knappen Ergebnis. Doch dann folgte eine Schlussphase, in der die Schiedsrichter Daniel Coene und Lucas Nawratil zu den Hauptdarstellern wurden. Es begann mit einer umstrittenen Zeitstrafe gegen Tarek Abdalla und zusätzlichem Strafschlag für Herringen. Wieder trat Karschau an, verfehlte aber das Tor.

Zum Entsetzen der Düsseldorfer ließen sie den Penalty wiederholen, weil sich Kutscha zu früh bewegt haben soll. Im zweiten Versuch gelang Karschau das 2:0. Danach war die Atmosphäre in der Rollsporthalle vergiftet. Die Spieler des TuS Nord fühlten sich mit jeder folgenden Entscheidung der Referees gegen sie benachteiligt. So setzte es weitere Karten gegen die Spieler um Kapitän Andreas Pazia.

In der 48. Minute trat dann das Trio Coene, Nawratil, Karschau zum dritten Mal in Aktion. Es gab den nächsten Strafschlag für die Gäste. Kutscha wehrte den ersten Versuch ab, hatte aber gegen den Nachschuss keine Chance. Es mutete für den TuS schon fast wie Hohn an, dass dem Favoriten aus Westfalen erst Sekunden vor dem Abpfiff das ihm bereits seit Minuten drohende zehnte Teamfoul der Partie angezeigt wurde. Pinks Tor durch den darauf folgenden Strafschlag zum 1:3 konnte kein Trost mehr sein.

(mjo)
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