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Lokalsport
Unterrath setzt sich im Stadtduell durch

Düsseldorf. Im Derby der Handball-Landesliga vergibt Fortuna in der Schlusssekunde den Ausgleich. Während die Siegesserie des ART II gegen Cronenberg weitergeht, verliert Jahn/West in Altendorf. Verbandsligist TVA muss sich mit Remis begnügen. Von Manfred Johann

Zum Schluss des Handball-Lokalderbys zwischen den Landesligisten Fortuna und der SG Unterrath wurde es richtig spannend. Fortuna bekam in der letzten Szene der Begegnung bei einem Rückstand von einem Tor noch einen Freiwurf zugesprochen. Hartbrich, der der Unterrather Abwehr zuvor mit neun Treffern arg zugesetzt hatte, übernahm die Verantwortung, setzte aber den direkt ausgeführten Wurf über das Tor. So gewann die Spielgemeinschaft die spannende Partie mit 24:23. "Schade, dass meine Mannschaft nicht für ihren großen Einsatz mit einem Punktgewinn belohnt worden ist", sagt Fortuna-Trainer Armin Laschet. SGU-Coach Burkhard Räker fand lobende Worte für seinen besten Torschützen Hanno Waltermann, der neunmal traf. "In der Defensive war Filocomo bei uns der stärkste Mann", fügte er noch an.

Markus Wölke, Trainer der HSG Jahn/SC West, hatte schon vor Beginn der Partie bei Tura Altendorf darauf hingewiesen, dass sein Team ersatzgeschwächt zum Tabellenzweiten fahren müsse. Diese Sorgen verstärkten sich noch nach wenigen Minute in der ersten Halbzeit. Krämer und Henning verletzten sich und konnten nicht mehr oder nur noch bedingt eingesetzt werden. "Trotzdem haben wir bis zur Pause noch gut dagegengehalten", kommentierte Wölke den Drei-Tore-Rückstand nach 30 Minuten. Doch in der zweiten Hälfte ließen die Oberkasseler immer mehr nach und mussten zum Schluss noch eine deutliche 21:32-Niederlage einstecken. "Mehr war heute einfach nicht drin", stellte Wölke fest.

Landesligist ART II ließ auch gegen den TV Cronenberg ein Ende seiner Siegesserie nicht zu. Der 30:22-Erfolg beim Tabellennachbarn war bereits der achte Sieg in Folge für die Düsseldorfer. Der Tabellendritte hatte bis zur Pause gegen durchaus gleichwertige Wuppertaler zu kämpfen, so dass nach 30 Minuten nur ein 13:11 auf der Anzeigetafel stand. "Nach dem Seitenwechsel haben dann besonders unsere A-Junioren das Tempo angezogen und für eine Vergrößerung des Vorsprungs gesorgt", meinte der Mannschafts-Verantwortliche Hajo Pfeiffer hinterher. Bester Troschütze war der Nachwuchsspieler Brinkhues mit acht Treffern.

Trainer Ulrich Richter hatte die Spieler des Verbandsligisten TV Angermund vor der Partie beim HSV Dümpten gewarnt, den Tabellenachten nicht zu unterschätzen. "Wir haben das Hinspiel zwar mit sechs Toren Unterschied gewonnen, aber das sollte uns nicht überheblich machen", lautete sein Appell. Vielleicht hatten seine Spieler nicht richtig zugehört, denn am Ende sprang für die Angermunder nur ein 28:28-Unentschieden herauss. Trainer Richter war entsprechend unzufrieden: "Wir konnten über die 60 Minuten nie so richtig die Leistung abrufen, zu der wir fähig sind", kritisierte er.

Seine Deckung habe keine konstante Leistung gebracht, und der Angriff habe zu oft zu fahrig agiert. Zum Schluss musste er sogar noch über den Punktgewinn froh sein. Knapp zwei Minuten vor dem Abpfiff lag der TVA noch mit zwei Toren zurück. Erst ein von Gensch verwandelter Strafwurf in allerletzter Sekunde bescherte den Angermundern noch das Remis.

Quelle: RP
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