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Lokalsport
VfL freut sich auf Tapetenwechsel

Düsseldorf. Fußball-Landesliga: Der DSC 99 muss Wülfrath auf Distanz halten.

Während in der Fußball-Landesliga allmählich der Schlussspurt eingeläutet wird, ist die Lage für den DSC 99 prekärer geworden. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen vier Spielen haben die Düsseltaler nur noch vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. Wenn das Team von Trainer Sebastian Saufhaus morgen (15 Uhr) beim Tabellenvorletzten 1. FC Wülfrath antritt, kann es für den DSC nur darum gehen, einen Sieg einzufahren, um Wülfrath auf Distanz zu halten. Bis auf den verletzten Bruno Oliveira kann der DSC in Bestbesetzung antreten. Vorsicht ist jedoch geboten: Die Wülfrather gewannen schon das Hinspiel mit 2:0.

Durch den 4:1-Erfolg über den Lokalrivalen VfL Benrath schoss der Rather SV sich den Frust seiner längeren Negativserie von der Seele. "Wir haben uns endlich mal richtig gewehrt", erklärt Trainer Christian Schmitz. Für die morgen (15 Uhr) anstehende Begegnung mit Blau-Weiß Oberhausen könnte dieses Erfolgserlebnis durchaus von Vorteil sein. Die Rather freuen sich zudem über die wahrscheinliche Rückkehr von Daniel Palac, der krankheitsbedingt längere Zeit ausgefallen war. Schmitz' Forderung für die Partie lautet daher: "Wir wollen unseren Heimvorteil nutzen, auf Sieg spielen und endlich wieder für Stablilität sorgen."

Nach der Pleite gegen Rath befindet sich der VfL Benrath wieder mitten im Abstiegskampf. Das Team von Trainer Frank Moeser wartet schon seit vier Spielen auf einen Sieg. Vor der Partie in Niederwenigern am Sonntag (15 Uhr) schrillen die Alarmglocken in Benrath also wieder lauter. Die Gastgeber mussten in der Rückrunde bislang keine Niederlage hinnehmen und schlugen zuletzt sogar Spitzenreiter Baumberg 3:0. Moeser muss wichtige Akteure wie Marius Lippa, Sascha Hermanns, Ilias Zaakuki und Engin Cakir ersetzen, sagt aber: "Nach sieben Heimspielen in Folge müssen wir jetzt auswärts ran. Vielleicht tut uns dieser Tapetenwechsel ja gut."

(slü/deha)
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