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Lokalsport
Walker wird für die Borussia zum Schreckgespenst

Düsseldorf. Den Namen Samuel Walker dürfte Tischtennis-Bundesligist Borussia so schnell nicht vergessen. Der 20-jährige Engländer (Weltrangliste 199) avancierte im Spiel der Düsseldorfer gegen den ASV Grünwettersbach zum Matchwinner für den ASV.

Zwei unerwartete Erfolge über Patrick Franziska (42) und Sharat Kamal Achanta (70) machten Walker zum neuen Borussia-Schreckgespenst. Die Düsseldorfer konnten zwar durch Siege von Achanta und Franziska über Jan Zibrat (263) ebenfalls zwei Erfolge verbuchen, aber weil Panagiotis Gionis (27) gegenüber Alvaro Robles Martinez das Nachsehen hatte, gingen die beiden Tabellenpunkte an den Tabellenletzten. "Wir waren einfach schlecht", so die kurze Analyse von Borussia-Manager Andreas Preuß. Er verwies zwar auf die Strapazen der letzten Tage, die Borussen sind durch Flugverspätungen erst am späten Samstagabend vom 3:2-Sieg in der Champions League bei Bogoria Grodzisk zurückgekehrt, lässt dies aber nicht als Entschuldigung gelten. "Die Mannschaft hat gekämpft und zusammengestanden. Aber jeder Einzelne muss für sich herausfinden, warum er derzeit nicht sein Maximum abrufen kann", fordert Preuß.

Das war beim gesamten Trio des amtierenden Deutschen Meisters der Fall. Zwar zeigten alle drei Borussen, dass sie eigentlich die besseren Tischtennisspieler sind, doch sie ließen sich von den locker aufspielenden Grünwettersbachern zu oft den Schneid abkaufen. Durch die Überraschung ist Grünwettersbach nicht mehr Tabellenletzter und die Borussia rutschte von Platz vier auf fünf ab und ist damit außerhalb der Play-off-Plätze.

(tino)
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